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Vergleich der Diskriminanzvalidität zwischen einem krankheitsspezifischen und zwei generischen Instrumenten zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei PatientInnen mit Colitis ulcerosa
Theresa Julia Brändle
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Reinhold Jagsch
DOI
10.25365/thesis.37660
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29569.63642.522054-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Vergleich der Diskriminanzvalidität zwischen einem krankheitsspezifischen und zwei generischen Instrumenten zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei PatientInnen mit Colitis ulcerosa
Hintergrund: Colitis ulcerosa zählt zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Die Diagnose bedeutet einen Einschnitt in das bisherige Leben der/des Betroffenen und hat enorme Auswirkungen auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität. Unter gesundheitsbezogener Lebensqualität (engl. Health-related Quality of Life, HrQoL) werden körperliche, psychische, funktionale und soziale Dimensionen zusammengefasst und sie unterliegt der subjektiven Bewertung des/der PatientenIn. Die Diplomarbeit hatte zum Ziel, ein Instrument zur Erfassung der HrQoL bei Colitis-ulcerosa-PatientInnen zu finden, das am besten zwischen Gruppen mit unterschiedlicher Krankheitsaktivität differenzieren kann.
Methodik: Die Stichprobe setzte sich aus 167 Colitis-ulcerosa-PatientInnen zusammen. Es wurden zwei generische Fragebögen (Short Form-36 Health Survey, SF-36, Nottingham Health Profile, NHP) mit einem krankheitsspezifischen Instrument (deutsche Version des Inflammatory Bowel Disease Questionnaire, IBDQ-D) hinsichtlich ihrer Diskriminanzvalidität verglichen. Zusätzlich wurden die ProbandInnen gebeten, ihre subjektive Einschätzung der derzeitigen Krankheitsaktivität anzugeben. Als Basis für die Berechnung der diskriminativen Fähigkeiten der Instrumente wurden die PatientInnen in Quartil-Gruppen (keine, leichte, moderate schwere Krankheitsaktivität) geteilt. Als statistische Verfahren und Kennzahlen kamen interne Konsistenzen, die binären logistischen Regression, Boden- und Deckeneffekten, die Receiver Operating Characteristics (ROC)-Kurven sowie die relativen Validität zum Einsatz.
Ergebnisse: Die statistische Analyse zeigte, dass der IBDQ-D in allen Maßen am besten differenziert. Die SF-36 als generisches Instrument wies ebenfalls durchaus Stärken hinsichtlich der Differenzierung der PatientInnengruppen auf. Deutliche Schwächen zeigte allerding das NHP. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das krankheitsspezifische den beiden generischen Instrumenten überlegen ist und somit für den Einsatz für Betroffene mit Colitis ulcerosa als das am besten geeignetste HrQoL-Messverfahren erscheint.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen Colitis ulcerosa Diskriminanzvalidität gesundheitsbezogene Lebensqualität Coping
Autor*innen
Theresa Julia Brändle
Haupttitel (Deutsch)
Vergleich der Diskriminanzvalidität zwischen einem krankheitsspezifischen und zwei generischen Instrumenten zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei PatientInnen mit Colitis ulcerosa
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
122 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Reinhold Jagsch
Klassifikation
77 Psychologie > 77.83 Behandlung, Rehabilitation: Sonstiges
AC Nummer
AC12389119
Utheses ID
33382
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
