Detailansicht
Selbstbestimmung bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Zusammenhang mit dementiellen Erkrankungen
Daniel Kerschbaummayr
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Germain Weber
DOI
10.25365/thesis.37689
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30343.99796.168564-8
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ziele: Die vorliegende Studie verfolgte das Ziel die Selbstbestimmung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung zu erfassen. Darüber hinaus sollte der Einfluss dementieller Erkrankungen auf die Selbstbestimmung bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung untersucht werden. Die Intention war Unterschiede zwischen der Selbsteinschätzung der Selbstbestimmung von Personen mit intellektueller Beeinträchtigung und der Fremdeinschätzung durch deren BetreuerInnen festzustellen.
Methode: Es wurden Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, sowie deren BetreuerInnen aus vollbetreuten Wohneinrichtungen der Lebenshilfe Oberösterreich zur Selbstbestimmung mittels der Arc´s Self-Determination Scale und des Hannover Selbstregulations Inventars (HSRI) befragt. Mit Hilfe des NTG-Early Detection Screen for Dementia erfolgte die Zuteilung in zwei Gruppen mit und ohne Anzeichen einer frühen Demenz.
Ergebnisse: Die statistische Auswertung ergab signifikante Unterschiede zwischen der Selbst- und Fremdeinschätzung der Selbstbestimmung. Diese Unterschiede manifestierten sich insbesondere in der Gruppe mit frühen Anzeichen einer Demenz. Über alle Gruppen hinweg konnten keine Geschlechtsunterschiede festgestellt werden.
Konklusion: Mögliche Hintergründe dieser Ergebnisse werden diskutiert und die Bedeutsamkeit zukünftiger Forschung in diesem Feld wird aufgezeigt. Weitere Untersuchungen sollten den Selbstbestimmungsstatus in vollbetreuten Einrichtungen erforschen, sowie den Einfluss von dementiellen Erkrankungen berücksichtigen.
Abstract
(Englisch)
Purpose: The purpose of this present study was to measure the self determination of people with intellectual disabilities. Furthermore the influence of early dementia on self determination concerning people with intellectual disabilities should have been examined. The intention was to determine differences between self ratings of self determination from people with intellectual disabilities and proxy ratings from their caregivers.
Method: By using the Arc´s Self-Determination Scale and the Hannover-Selbstregulations Inventar (HSRI) people with intellectual disabilities as well as their caregivers in congregate settings of the Lebenshilfe Oberösterreich were questioned about self determination. On the basis of the results of the NTG-Early Detection Screen for Dementia the sample was divided into a group with and without signs of early dementia.
Results: Statistical analysis showed significant differences between self and proxy ratings of self determination. Especially concerning the group with early signs of dementia these differences became manifest. No sex differences could be determined overall groups.
Conclusion: Possible reasons for these results may be discussed and the remarkableness for future research in this field will be illustrated. Further surveys should examine the status of self determination in congregate settings as well as the influence of dementia on it.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
self-determination intellectual disability dementia
Schlagwörter
(Deutsch)
Selbstbestimmung intellektuelle Beeinträchtigung Demenz
Autor*innen
Daniel Kerschbaummayr
Haupttitel (Deutsch)
Selbstbestimmung bei Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung im Zusammenhang mit dementiellen Erkrankungen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
141 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Germain Weber
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC12390084
Utheses ID
33411
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
