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"Polnische Passion"
die religiösen Wurzeln und der Aspekt der Heimat in ausgewählten Passionsaufführungen vor und nach der Wende 1989
Dorota Kaja
Art der Arbeit
Dissertation
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Wolfgang Greisenegger
DOI
10.25365/thesis.3796
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30342.71648.386570-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Eine wesentliche Grundlage der polnischen Literatur und Kultur bilden unter anderen die Geschichte über die glorreiche Auferstehung Christi und Dialogus de Passione Jesu Christi. Nach diesen Texten wurden vor und nach der Wende 1989 die Aufführungen von Dejmek und Cieplak in Szene gesetzt. Diese Arbeit ist ein Versuch auf die Frage zu antworten, was an diesen Texten Besonderes ist und was an diesen Aufführungen Interessantes ist, wenn sie nach vielen Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Abhandlungen sind. Quellen wurden die Texte der Regisseure und Artikel der Kritik aus diesen Ländern, in denen diese Aufführungen gezeigt worden waren (Polen, die Sowjetunion, die DDR, Deutschland, Frankreich, Italien, die Tschechoslowakei, Österreich, Großbritannien).Die vor der Wende (1962, 1968) in Szene gesetzten Werke bilden ein Zentrum des Polnischen. Besonders wichtig ist der Gebrauch des Altpolnischen in den Aufführungen. Die Einfachheit der Sprache und der Schauspielkunst bildeten einen einzigartigen polnischen Stil. Diese Aufführungen hatten eine besondere Wirkungskraft, weil sie sowohl ein einzigartiges Werkzeug gegen den Kommunismus waren, als auch die patriotischen und die religiösen Gefühle der Polen bestärkten. Die nach der Wende entstandenen Aufführungen (1993-94 und 1998) verloren an heroischem Charakter. In diesen Stücken wurde der Schwerpunkt des Verstehens verlegt (von der Politisierung her zur Humanisierung). In allen vier Aufführungen existieren die hohe und die niedere Kunst, deren Wesen Natürlichkeit, volkstümliche Einfachheit und spezifisches christliches Polentum den Kern der polnischen Identität bilden. Sie zeigen einen typisch polnischen Charakter und ihre Zugehörigkeit zur Welt der abendländischen Kultur.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Passionsauffürungen Auferstehung Christi polnisches Nationaltheater polnische Identität Altpolnisch polnischer Partiotismus die Wende 1989 christliches Polentum
Autor*innen
Dorota Kaja
Haupttitel (Deutsch)
"Polnische Passion"
Hauptuntertitel (Deutsch)
die religiösen Wurzeln und der Aspekt der Heimat in ausgewählten Passionsaufführungen vor und nach der Wende 1989
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
189 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Wolfgang Greisenegger ,
Paul Michael Zulehner
Klassifikation
24 Theater > 24.06 Theatergeschichte
AC Nummer
AC05039497
Utheses ID
3342
Studienkennzahl
UA | 092 | 317 | |
