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Contemporary South African dystopian novels
Lisa Spendlhofer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Ewald Mengel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37722
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29447.00146.867562-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In den letzten Jahrzehnten wurde die südafrikanische Literatur maßgebend von Geschichtsromanen, die sich mit der Geschichte des Kolonialismus und der Apartheit des Landes beschäftigen, dominiert. Dystopische Romane, welche in einem nicht existierenden 'schlechten' Ort eingebettet sind, spielten daher nur eine geringe Rolle, erfreuten sich jedoch nach dem Fall der Apartheid zunehmender Beliebtheit bei Südafrikas Autorenschaft. Diese Romane erregen nur selten die Aufmerksamkeit von Literaturkritikern, da ihnen aufgrund dieser vermeintlich rein fiktiven Welten die auf den ersten Blick nichts zur Bewältigung der Vergangenheit beitragen nur eine geringe Tragweite zugeschrieben wird. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es jedoch, diese ihnen zugeschriebene unbedeutende Rolle in der Vergangenheitsbewältigung zu widerlegen und zu beweisen, dass zeitgenössische südafrikanische dystopische Romane sich sehr wohl mit der Geschichte, Politik und Gesellschaft Südafrikas beschäftigen. Eine tiefgehende Analyse von Ceridwen Dovey’s Blood Kin, Mandla Langa’s The Lost Colours of the Chameleon und Alastair Bruce’s Wall of Days zeigt wie viel Wahrheit und Kritik wirklich in diesen Romanen steckt. Letztlich enthüllt die Analyse dieser Werke auch den von den Autoren prognostizierten Werdegang Südafrikas, welcher ein Bild von Hoffnungslosigkeit und Angst zu vermitteln scheint.
Abstract
(Englisch)
Throughout the last decades, South Africa’s literary output has been vastly dominated by historical novels, dealing with the country’s past of colonialism and apartheid. Dystopian novels, which are set in a non-existent ‘bad’ place, have only played a minor role, but became increasingly popular after the fall of apartheid. Because of their minor importance, they did not attract most critics’ attention, as their allegedly fictional worlds are not seen to be contributing to the country’s account for the past. However, this thesis explores in how far contemporary South African dystopian novels are not just representations of fictitious worlds, but actually refer to South Africa and its history, politics and society. An in-depth analysis of Ceridwen Dovey’s Blood Kin, Mandla Langa’s The Lost Colours of the Chameleon and Alastair Bruce’s Wall of Days will show how much truth and critique is incorporated within these novels. The analysis also displays the authors’ predicted outlook on South Africa’s future, which entails a purport of hopelessness and fear.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
South Africa Africa dystopia literature South African Literature Mandla Langa Alastair Bruce Ceridwen Dovey apartheid colonialism
Schlagwörter
(Deutsch)
Südafrika Afrika Dystopie Literatur südafrikanische Literatur Mandla Langa Alastair Bruce Ceridwen Dovey Apartheid Kolonialismus
Autor*innen
Lisa Spendlhofer
Haupttitel (Englisch)
Contemporary South African dystopian novels
Paralleltitel (Deutsch)
Zeitgenössische südafrikanische dystopische Romane
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
89 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ewald Mengel
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.90 Literatur in Beziehung zu anderen Bereichen von Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC12613468
Utheses ID
33441
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1