Detailansicht
Der Einsatz des AID 3 in der Demenzfrühdiagnostik
Lena Angelika Sauerborn
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Klaus Kubinger
DOI
10.25365/thesis.37853
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29703.91179.747665-1
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Krankheiten, welche überwiegend im Alter auftreten, gewinnen aufgrund von demografischen Veränderungen zunehmend an Bedeutung. Zu diesen gehört auch die Gruppe der neurodegenerativen Krankheiten wie Demenz.
Durch die Verbesserung der Diagnostik der Vorstadien demenzieller Erkrankungen, wird es möglich, eine Hochrisikogruppe für Demenz zu entdecken. Damit steigen die Chancen, zukünftigen kognitiven Abbau präventiv zu mildern.
Das Adaptive Intelligenz Diagnostikum 3 (AID 3, Kubinger & Holocher-Ertl, 2014) ist eine Intelligenz-Testbatterie, welche für Kinder zwischen 6;0 und 15;11 Jahren konzipiert wurde. Durch seinen Anspruch, als Screeninginstrument für Teilleistungsschwächen zu dienen, eignet sich der AID 3 möglicherweise gut für die Demenzfrühdiagnostik, bei der für die Ermittlung des entwicklungsfrüheren Intelligenzniveaus möglichst viele kognitive Fähigkeiten gemessen werden müssen (Kubinger & Holocher-Ertl, 2014).
Um herauszufinden, ob der AID 3 ein geeignetes Diagnostikum zur Intelligenzmessung älterer Personen darstellt, beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit dem Vergleich des AID 3 mit der Wechsler Adult Intelligence Scale (WAIS IV, Petermann, 2012), einer in der Gerontologie bereits etablierten Intelligenz-Testbatterie. Dazu wird eine Stichprobe von 26 Personen, zwischen 60 und 82 Jahren, getestet.
Um bei den Testpersonen eine Demenzerkrankung ausschließen zu können, wurde der SKT (Erzigkeit, 2007) verwendet, welcher als Screeninginstrument für Frühstadien demenzieller Erkrankungen gilt.
Der AID 3 zeigt eine signifikant höhere Standardabweichung im Testprofil der Testpersonen, das heißt er kann eine signfikant höhere Profildifferenziertheit abbilden. Desweiteren weist er, wie durch die Berechnung der Konfidenzintervalle deutlich wird, eine höhere Messgenauigkeit der Untertests auf.
Somit wird der Einsatz des AID 3 bei Personen über 60 Jahren in der Demenzfrühdiagnostik als sinnvoll angesehen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Demenzdiagnostik AID 3 WAIS IV Intelligenz Test Vergleich Demenz
Autor*innen
Lena Angelika Sauerborn
Haupttitel (Deutsch)
Der Einsatz des AID 3 in der Demenzfrühdiagnostik
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
114 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Kubinger
AC Nummer
AC12613661
Utheses ID
33560
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
