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Die makedonische Frage in Wien der 1920er
eine Diskursanalyse der Öffentlichkeitsarbeit makedonischer Emigranten
Maria Kolarova
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Osteuropäische Geschichte
Betreuer*in
Oliver Schmitt
DOI
10.25365/thesis.37859
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29089.49252.803164-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs begann eine neue Periode in der Entwicklung der makedonischen Frage, die in etwa nach dem Berliner Kongress 1878 entstanden war. Wien, als Zentrum der politischen Emigration Mittel- und Südosteuropas in den 1920er, spielte auch für die makedonischen Aktivisten eine sehr wichtige Rolle. Neben der Zusammenarbeit mit anderen politischen Gruppierungen aus Mittel- und Osteuropa stand vor allem die Öffentlichkeitsarbeit im Zentrum der Tätigkeit der „Föderalisten“, IMRO(v)-Mitglieder sowie „linke“ und „rechte“ Studentenvereine. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich primär mit der Analyse der Diskurse innerhalb dieser Öffentlichkeitsarbeit. Das heißt damit, welche Vorstellungen von „Makedonien“ und der makedonischen Frage von der jeweiligen Gruppierung, als „ethnopolitischer Unternehmer“, vertreten, geboten, geschaffen, und verbreitet wurden. Im Zentrum der Untersuchung stehen Zeitschriften, Pamphlets, Flugblätter, Aufrufe etc., die in Wien veröffentlicht wurden.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass alle makedonische Gruppierungen „Makedonien“ als ein geographisches, ethnographisches und ökonomisches Ganzes betrachteten, wobei es ihr Ziel war, es zu einem politischen Ganzen zu machen. Mit wenigen Ausnahmen herrschte bei allen eine widersprüchliche, supranationale Vorstellung vom „makedonischen Volk“. Ein wichtiges Thema in vielen der Texte war die schlechte Lage im dreigeteilten „Makedonien“. Dazu gehörte auch teilweise sehr starke Polemik gegen die „Feinde“ (je nachdem: Belgrad, Athen, Sofia, die IMRO etc.). Im Endeffekt konnte jedoch keine der makedonischen Gruppierung in Wien ein Modell entwickeln und anbieten, dass nicht von Widersprüchen geprägt war.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Macedonian Question Vienna 1920s Macedonian Emigrants Macedonian discourses
Schlagwörter
(Deutsch)
Makedonische Frage Wien 1920er makedonische Emigranten makedonische Diskurse
Autor*innen
Maria Kolarova
Haupttitel (Deutsch)
Die makedonische Frage in Wien der 1920er
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Diskursanalyse der Öffentlichkeitsarbeit makedonischer Emigranten
Paralleltitel (Englisch)
The Macedonian question in Vienna in the 1920s
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
82 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Oliver Schmitt
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.06 Politische Geschichte ,
15 Geschichte > 15.70 Balkanstaaten
AC Nummer
AC12317547
Utheses ID
33566
Studienkennzahl
UA | 066 | 687 | |
