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Die Darstellung deutscher Kriegsverbrechen an Italienern ab September 1943 in ausgewählten Spielfilmen
Viktor Mayerhofer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Italienisch UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Bertrand Perz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37924
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30087.06423.972666-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Geschichtsdarstellung in Spielfilmen ist ein Weg, sich mit historischer Vergangenheit auseinanderzusetzen, um Geschehenes nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Im konkreten Fall nehmen sich amerikanische, italienische, französische und britische Filmproduzenten der Thematik deutscher Kriegsverbrechen an italienischen Militärangehörigen sowie an der italienischen Zivilbevölkerung nach Italiens Kriegsaustritt 1943 an. In dieser Diplomarbeit wird erörtert, welche historischen Ereignisse die jeweiligen Drehbuchautoren und Regisseure in diesem Zusammenhang aufgreifen und mit welchen filmischen Mitteln sie den geschichtlichen Hintergrund in ihrer Erzählung „zum Leben erwecken“. Die Aufgabe dieser Arbeit besteht demzufolge darin, die ausgewählten Spielfilme anhand der Methode der Film-Dekonstruktion auf ihre historische Wahrheit sowie auf ihre politische Botschaft und Wirkungsabsicht zu erforschen. Ein weiteres Ziel dieser Analyse ist die Deutung der filmischen Inhalte bezüglich einer möglichen Rezeption zu schulischen Bildungszwecken. Die theoretische Fundierung im ersten Teil der Arbeit setzt sich zunächst mit dem italienischen Kriegsaustritt 1943 und dessen unmittelbaren Folgen auseinander, ehe die Rekonstruktion des deutsch-italienischen Verhältnisses vor und nach dem italienischen Austritt behandelt wird. Ferner werden in diesem Teil die zum damaligen Zeitpunkt von der deutschen Führung erlassene Befehlslage gegen die Partisanenbewegung sowie deren rücksichtlose militärische Umsetzung an so genannten „Banden“ und „Bandenmitgliedern“ unter die Lupe genommen. Im Forschungsteil werden schließlich die filmanalytischen Ergebnisse präsentiert. Die ausgewählten Spielfilme, „Corellis Mandoline“ (GB, USA, FRA 2001), „Rappresaglia – Tödlicher Irrtum“ (ITA, FRA 1973), „Buffalo Soldiers ’44 – Das Wunder von St. Anna“ (USA, ITA 2008) und „L’uomo che verrà“ (ITA 2010), thematisieren allesamt die historischen Begebenheiten der im theoretischen Teil in Fallbeispielen erläuterten deutschen Massaker an italienischen Zivilisten bzw. Militärangehörigen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Nationalsozialismus deutsche Kriegsverbrechen 2. Weltkrieg Italien Kriegsaustritt Filmanalyse Spielfilm Massaker Ardeatinischen Höhlen Kefalonia Sant'Anna di Stazzema Marzabotto
Autor*innen
Viktor Mayerhofer
Haupttitel (Deutsch)
Die Darstellung deutscher Kriegsverbrechen an Italienern ab September 1943 in ausgewählten Spielfilmen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
166 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Bertrand Perz
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.24 Zweiter Weltkrieg ,
15 Geschichte > 15.37 Europäische Geschichte 1914-1945 ,
15 Geschichte > 15.67 Italien ,
24 Theater, Film, Musik > 24.30 Film: Allgemeines ,
24 Theater, Film, Musik > 24.32 Filmgeschichte ,
24 Theater, Film, Musik > 24.33 Filmproduktion, Filmtechnik
AC Nummer
AC12372104
Utheses ID
33622
Studienkennzahl
UA | 190 | 350 | 313 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1