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Make your words count
language use in the corporate context by the example of PwC
Maria-Christina Sorko
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Englisch UF Deutsch
Betreuer*in
Ute Smit
DOI
10.25365/thesis.37934
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29611.38596.701755-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Wirtschaftswelt des 21. Jahrhunderts ist, aufgrund von technischen Innovationen und der damit einhergehenden Globalisierung, ein dicht verwobenes globales Netzwerk, das sich vor allem durch Konkurrenzdenken auszeichnet. Dieses auf Wettbewerb ausgerichtete Umfeld verlangt es, dass Unternehmen sich klarer denn je deutlich von Mitbewerbern unterscheiden müssen. Ein strategisches Werkzeug, das dabei zum Einsatz kommt, ist Sprache, da sie uns, aufgrund ihrer kommunikativen Funktion, mit anderen in Verbindung bringt und dabei Standpunkt, Beziehung und Identität mitteilt. Unternehmen haben erkannt, dass Sprache ein machtvolles Instrument ist, das gezielt eingesetzt werden kann um sich am Markt abzuheben und gleichzeitig Werte, Ziele und Markenimage eines Unternehmens zu transportieren.
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Instrumentalisierung von Sprache im Sinne einer verbal identity beziehungsweise Sprachidentität, die von PwC im Zuge eines Markenrelaunches zur Umsetzung kam. Die Untersuchung der verbal identity beschäftigt sich mit Begriffen wie Unternehmensstrategie und -identität und hinterfragt das implementierte (Schrift)Sprachkonzept hinsichtlich Sprachpolitik und sogenannter "plain language“, also effektives und einfaches Schreiben. Die Abhandlung bewegt sich dabei im interdisziplinären Gebiet von (Sozio-)Linguistik, Kommunikationswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften.
Anschließend geht die Arbeit auf die Umsetzung von PwCs verbal identity ein und untersucht diese in einem Korpusanalyse-Verfahren, das ergründet inwieweit die durch Richtlinien festgelegten Kriterien der verbal identity von PwC realisiert werden, welche Aspekte besonders häufig verwendet werden und ob die Implementierung gelungen ist. Die Ergebnisse zeigen hier deutlich eine Verbesserung der Verständlichkeit der Texte aufgrund der eingehaltenen Leitfäden und auch der gewünschte Effekt des Transports der Markenbotschaft ist erkennbar. Das unterstreicht die Bedeutung von Sprache im Wirtschaftskontext und knüpft Sprache eng an das Konzept der Unternehmensidentität.
Abstract
(Englisch)
The economic world of the twenty-first century is a competitive environment in which companies have to be distinguishable. In order to have an advantage over competitors, companies apply different strategic tools. Language has become one of these powerful tools, because “linguistic choices help to define us, our situation and our relationship to those we are addressing“ (Richards 2006: 4). As strategic issue, language helps to create a company’s identity, because everything a company communicates outwards is done so by language. In the case of the multinational professional services network PricewaterhouseCoopers (trading as PwC), the strategic tool language is called verbal identity and regards written texts as means of communicating values, purpose and brand image of PwC.
The present study investigates the concept of verbal identity and its relationship to corporate strategy in order to build an understanding of the implementation of a distinctive communicative strategy by a company. The examination also looks into notions such as corporate identity, brand strategy as well as business language and further scrutinises the implemented verbal identity in consideration of language policy and plain language. Due to its multifaceted study subjects, this research leads beyond the border of linguistics and into multidisciplinary scholarship combining linguistics, sociolinguistics, communication studies, sociology, management and marketing studies.
Finally, the paper investigates the implementation of PwC’s verbal identity in a corpus analysis. It reveals the actual execution of the criteria manifested in the company’s guidelines and shows which aspects of the language policies are effectively used. The results of the corpus-based analysis show improvements in intelligibility due to complied rules regarding plain language, which enhances the communication of brand image and purpose. Moreover, the findings also show the, sometimes underestimated, significance of language in the economic and marketing context and closely ties linguistics to the concept of corporate identity.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
language language policy language policy identity communication corporate strategy business corpus
Schlagwörter
(Deutsch)
Sprache Sprachpolitik Sprachpolitik Identität Kommunikation Unternehmensstrategie
Autor*innen
Maria-Christina Sorko
Haupttitel (Englisch)
Make your words count
Hauptuntertitel (Englisch)
language use in the corporate context by the example of PwC
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
96 S. : graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Ute Smit
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.00 Kommunikationswissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.00 Sprach- und Literaturwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.22 Sprachlenkung, Sprachpolitik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.24 Gruppensprachen, Fachsprachen, Sondersprachen ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.40 Angewandte Sprachwissenschaft: Allgemeines ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.61 Pragmatik, Sprechakttheorie ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen > 18.04 Englische Sprache
AC Nummer
AC12614015
Utheses ID
33629
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 333 |
