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„Gimme! Gimme! Gimme! A woman after midnight”
ein Vergleich der Prostitutionsregime von Deutschland und Schweden ; Folgen für Prostituierte
Susanne Trauner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Birgit Sauer
DOI
10.25365/thesis.37936
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30202.72020.246561-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Masterarbeit strebt einen Vergleich der Prostitutionsregime von Deutschland und Schweden hinsichtlich der Konsequenzen für die Prostituierten aus der Sicht der reglementaristischen und der abolitionistischen feministischen Theorien an. Das Prostitutionsgesetz in Deutschland ist seit 2002 in Kraft, es hat die Sittenwidrigkeit der Prostitution abgeschafft und der Arbeit von Prostituierten Rechtswirksamkeit verliehen. Das Ziel war, die Diskriminierung der Frauen zu beenden und Prostitution als Sexarbeit zu definieren und zu reglementieren. Das schwedische Prostitutionsgesetz, seit 1999 in Kraft, kriminalisiert Freier, aber nicht Prostituierte und hatte zum Ziel die Prostitution abzuschaffen, da diese laut abolitionistischer Sicht nicht mit der Gleichberechtigung der Geschlechter vereinbar ist. Der Fokus meiner Analyse liegt auf den Folgen der deutschen und schwedischen Gesetzgebung für die Prostituierten im Lichte einer kritischen Diskussion des abolitionistischen und reglementaristischen Ansatzes.
Abstract
(Englisch)
The aim of this master‘s thesis is to explore and evaluate the prostitution regimes of Germany and Sweden concerning the consequences for the women involved in prostitution from a regulationist and abolitionist perspective. Germany decriminalized procuring for the porposes of prostitution in 2002, thus facilitating the establishment of brothels and other prostitution businesses and giving women the right to decide voluntarily to work in prostitution and to contract with their clients. The lawmakers' intention was to end discrimination of prostitutes and to define prostitution as sexwork. Sweden’s Sex Purchase Act was enacted in 1999 and criminalizes those who purchase sexual services but not the prostitutes who sell them. The creation of the law resulted from an abolutionist movement that argued that prostitution was incompatible with a social order embracing gender equity. This thesis‘ focus lies on the consequences of the prostitution laws concerning the prostitutes in the light of the regulationist and abolutionist approaches.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Prostitution Regime Germany Sweden
Schlagwörter
(Deutsch)
Prostitution Prostitutionsregime Deutschland Schweden
Autor*innen
Susanne Trauner
Haupttitel (Deutsch)
„Gimme! Gimme! Gimme! A woman after midnight”
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Vergleich der Prostitutionsregime von Deutschland und Schweden ; Folgen für Prostituierte
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
83 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Birgit Sauer
Klassifikation
89 Politologie > 89.00 Politologie: Allgemeines
AC Nummer
AC12378458
Utheses ID
33631
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
