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Bewegung, Spiel und Sport im ländlichen Raum Österreichs in der Zweiten Republik
die Volksschulzeit im Generationenvergleich
Juliana Haas
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg.
Betreuer*in
Andrea Komlosy
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.37956
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29579.58660.376470-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Körperliche Aktivität in der Schule oder in der Freizeit gilt als Basis für eine gesündere Bevölkerung und ist daher von immanenter und unmittelbarer gesellschaftlicher Bedeutung. Aufgrund der Zunahme an übergewichtigen Kindern verbunden mit dem Mangel an Bewegung, drängt sich der Verdacht auf, dass Kinder und Jugendliche heute weniger körperlich aktiv sind, als die jeweils älteren Generationen es waren. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit dem Sportunterricht und der Freizeitgestaltung der Kinder im Volksschulalter im ländlichen Raum in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Österreich. Die dafür verwendeten empirischen Daten werden anhand einer Generationenanalyse ermittelt, indem je sechs episodische, leitfadengestützte Interviews aus der Großeltern-, Eltern- und Kindergeneration erhoben und mittels strukturierter, qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden. Die Ergebnisse dieser Auswertung und somit die Charakteristika der jeweiligen Generationen werden sodann in einem intergenerationalen Vergleich gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass die Bedeutung des Unterrichtsfaches Leibesübungen im Laufe der Zweiten Republik stetig zugenommen hat, womit auch eine Professionalisierung einhergeht. Ein entscheidendes Momentum in dieser Entwicklung ist die Errichtung von Turnsälen und infolgedessen die Verwendung diverser Turngeräte, Umkleide- und Sanitärräume sowie die Nutzung von Turnbekleidung für die SchülerInnen und Lehrpersonen. Des Weiteren ist zu beobachten, dass die „fremdbestimmte“ durch die „selbstbestimmte“ Freizeit abgelöst wird und die Tendenz einer Formalisierung des Freizeitverhaltens (durchgeplante Freizeit) vorherrscht. Das steigende Übergewicht bei den Kindern lässt einen Bewegungsmangel vermuten, der nicht zuletzt auf die zunehmende Technisierung zurückgeführt werden kann.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Bewegung Spiel Sport Freizeit Leibesübungen Generationen Volksschule ländlich Zweite Republik Österreich
Autor*innen
Juliana Haas
Haupttitel (Deutsch)
Bewegung, Spiel und Sport im ländlichen Raum Österreichs in der Zweiten Republik
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Volksschulzeit im Generationenvergleich
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
137 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Komlosy
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
76 Sport > 76.01 Geschichte des Sports, der Freizeit und Erholung
AC Nummer
AC12314222
Utheses ID
33651
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 313 |
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