Detailansicht
Aspekte der österreichischen Forstwirtschaft von 1848 bis 1913
die Rolle der Österreichischen Forstzeitung für den sozialen und ökologischen Ausgleich im Wald
Harald Rechberger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Psychologie und Philosophie
Betreuer*in
Ernst Langthaler
DOI
10.25365/thesis.38139
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29775.65138.788654-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Als 1852 das Reichsforstgesetz für Österreich-Ungarn verabschiedet wurde, kam es zur lange notwendigen Vereinheitlichung aller lokalen und kommunalen Forstordnungen im Reich. Dass der Zeitpunkt dieses wichtigen Schrittes in der Forstpolitik nicht zufällig war, zeigen uns die forstwirtschaftlichen Umstände, die das 19. Jahrhundert in der Monarchie prägten: Der kontinuierliche Übergang der Brennholz- zur Nutzholzwirtschaft geht mit einem eklatanten Anstieg der Kohlenutzung im Reich sowie dem massiven Ausbau des Schienenverkehrsnetzes einher. Die Forstwirtschaft, einer der ökonomisch relevantesten Wirtschaftszweige der Habsburgermonarchie, fand sich jedoch nicht nur mit diesem Paradigmenwechsel konfrontiert, sondern musste sich auch den Verordnungen des neuen Gesetzes anpassen: Im Kapitel 3 der Arbeit möchte ich daher darauf eingehen, welches Auswirkungen das Reichsforstgesetz auf die Maßnahmen zur Walderhaltung hatte. Ferner möchte ich im Kapitel 4 eruieren, wie sich das Spannungsfeld der Nutzungsinteressen auf das Konzept der Nachhaltigkeit ausgewirkt hat.
Die Österreichische Forstzeitung, die sich 1883 aus der Notwendigkeit heraus gründete, forstlich relevant Informationen wöchentlich ihren LeserInnen zugänglich zu machen, versuchte nun vereinsübergreifend, die Virulenz der forstwirtschaftlichen und forstwissenschaftlichen Themen aufzugreifen und fachte damit jene Diskussionen an, welche für die Entwicklung des Zustandes der Walderhaltung nicht unwesentlich waren: Der Hauptteil dieser Arbeit (Kapitel 5) besteht aus einer Analyse einiger ausgesuchter forstwirtschaftlicher Aspekte, die eng mit dem Begriff der Walderhaltung bzw. der Nachhaltigkeit verwoben sind und jene Tendenzen aufgreifen, welche sich im Laufe der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in der Donaumonarchie bemerkbar machen: Dabei soll die Frage geklärt werden, inwiefern sich die Forstzeitung als „Tribüne des freien Wortes“ den ökologischen und sozialen Fragen rund um die Forstbewirtschaftung widmete, und welche Entwicklungen dazu führten, dass die Verordnungen des Reichsforstgesetzes von 1852 nach und nach doch an Relevanz gewannen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Forstwirtschaft Forstwissenschaft Forstzeitung Nachhaltigkeit Ausgleich Reichsforstgesetz Walderhaltung Servitute
Autor*innen
Harald Rechberger
Haupttitel (Deutsch)
Aspekte der österreichischen Forstwirtschaft von 1848 bis 1913
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Rolle der Österreichischen Forstzeitung für den sozialen und ökologischen Ausgleich im Wald
Paralleltitel (Englisch)
Aspects of the austrian timber industry from 1848 to 1913.
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
101 S. : Ill., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ernst Langthaler
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte ,
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich ,
43 Umweltforschung > 43.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
43 Umweltforschung > 43.33 Umweltfreundliche Nutzung natürlicher Ressourcen ,
48 Land- und Forstwirtschaft > 48.01 Geschichte der Land- und Forstwirtschaft ,
48 Land- und Forstwirtschaft > 48.40 Forstwirtschaft ,
48 Land- und Forstwirtschaft > 48.46 Holz
AC Nummer
AC12699242
Utheses ID
33807
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 299 |
