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Die Migration rumänischer StudentInnen nach Frankreich und der daraus folgende Brain-Drain-Effekt
am Beispiel Orléans (Frankreich)
Robert Walter Reiterlehner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Bewegung und Sport UF Geographie und Wirtschaftskunde
Betreuer*in
Peter Jordan
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38173
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29486.72238.597053-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Internationale Studierendenmobilität erfuhr im letzten Jahrzehnt besonders im Zuge der Globalisierung eine Zunahme. Für Studenten geht es nicht mehr ausschließlich um Wissenserwerb im Ausland, sondern oft um einen Lebensabschnitt oder gar darum, sein Leben außerhalb des Heimatlandes zu verbringen. Dabei weisen die Studentenströme einen asymmetrischen Fluss von Entwicklungsländern bzw. weniger entwickelten Ländern hin zu Industrieländern auf. Dieser überdurchschnittliche Abfluss von jungen, potentiellen Arbeitskräften führt zu einem Brain-Drain in den weniger entwickelten Ländern und einem Brain-Grain in den entwickelten Ländern. Im Hintergrund von Entwicklungs- und Migrationstheorien, sowie dem historischen Kontext zwischen den Ländern Rumänien und Frankreich, wurden 21 rumänische Studenten in Frankreich, welche an der Université d´Orléans studierten, zu Motiven, Ziellandwahl, Auswirkungen für ihre Familien und ihre Zukunftspläne befragt. Es stellte sich heraus, dass die historische Beziehung zwischen Frankreich und Rumänien, neben persönlichen und professionellen Gründen, eine bedeutende Rolle spielt. Dass man länger im Zielland bleiben möchte wurde oft erst im Laufe des ersten Auslandsjahres entschieden. Für die Familien der „Studentenmigranten“ entstanden durch das verlängerte Auslandsstudium des Sohnes, der Tochter nur in seltenen Fällen erhebliche finanzielle Zusatzbelastungen. Für mich war überraschend, dass eine deutliche Mehrheit der Befragten eines Tages wieder nach Rumänien zurückkehren möchte. Dies impliziert die Möglicheit, dass es zum Phänomen einer Brain-Circulation kommen kann.
Abstract
(Englisch)
In the last decade international student mobility took an considerable increase in the course of globalisation. Beside the aim to acquire know-how students may stay for a longer time or for their whole life abroad. It can be seen that the international flow of students is not symmetric. There is a strong tendence that more students go from less or least develeoped to developed countries. This loss of potential, young workers may lead to a Brain-Drain in the sending countries and a Brain-Gain in the receiving countries. In the context of developmenent- and migrationtheories so as the history between the two countries France and Romania, 21 romanian students got interviewed. The questions were about their motives, the choice of their target country, the consequences for their families in the homecountry and their future plans. The results show, that the hisotrical connection has beside personal and professional reasons stil a role in the decision making to go to France. The bigger part of the interviewees decided during the first year abroad to stay longer in France. Only in a few cases the family in the homecountry had extra burdens because of the longer stay of their son/daughter abroad. Surprising for me was the fact that most of the asked persons want to go back to Romania one day implies the possibility of a revers Brain-Drain or Brain-Circulation for Romania.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Brain-Drain Brain-Circulation mobility of students Orléans romanian students
Schlagwörter
(Deutsch)
Brain-Drain Brain-Circulation Studentenmobilität Orléans rumänische Studenten und Studentinnen
Autor*innen
Robert Walter Reiterlehner
Haupttitel (Deutsch)
Die Migration rumänischer StudentInnen nach Frankreich und der daraus folgende Brain-Drain-Effekt
Hauptuntertitel (Deutsch)
am Beispiel Orléans (Frankreich)
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
136 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Jordan
Klassifikationen
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.09 Sozialgeographie ,
74 Geographie, Anthropogeographie > 74.19 Europa
AC Nummer
AC12409173
Utheses ID
33836
Studienkennzahl
UA | 190 | 482 | 456 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1