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Erstwähler und deren Aneignung von politischen Informationen über das Internet zur Nationalratswahl 2013
Sara Bräunlich
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Klaus Lojka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38332
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29061.40089.700466-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Forschungsarbeit untersucht die Aneignung politischer Information über das Internet vor der Nationalratswahl 2013. Die Arbeit ist im Hinblick auf die Wahlalter Senkung zu betrachten, und deshalb wird der Fokus dabei auf junge Erwachsene gelegt, die das erste Mal 2013 wahlberechtigt waren. Wo können Erstwähler am besten erreicht werden, und über welche Onlineangebote holen sie sich ihre politischen Informationen? Diese Fragen wurden anhand einer Umfrage, die im Februar bis Mai in sieben Schulen von Wien durchgeführt wurde, genau analysiert. Über 500 Schüler wurden anhand eines schriftlichen Fragebogens befragt. Kernaussagen waren einerseits, dass das Interesse der jungen Generation an Politik eher mäßig ist, und andererseits, dass sich Männer im Vergleich zu Frauen noch immer als politisch interessierter einstufen. Die junge Generation kann sehr gut über das Internet erreicht werden. Mehr als die Hälfte der befragten Personen gab an, sich über das Internet politisch zu informieren. Diejenigen, die sich über das Internet informiert haben, nutzten am häufigsten Onlinezeitungen, Social Media Angebote und Websites von Parteien. Ein weiteres Ergebnis der Befragung ist, dass interessierte Erstwähler die große Vielfalt der Angebote im Internet nützen. Wenn jemand eher politisch interessiert ist, dann werden Info-„Seiten“ im klassischen traditionellen Sinn besucht. Hingegen Onlineangebote, die politische Videos zeigen (ORFThek und Youtube), von deutlich weniger Interessierten kaum bis gar nicht genützt werden. Gerade hier kann der Rückschluss gezogen werden, dass die Nutzung der ORFthek und Youtube als politische Informationsquelle tendenziell mit dem Interesse zusammenhängt. Am seltensten werden Blogs und Foren von Erstwähler genützt, und auch mit der Meinungsäußerung im Internet sah es unter diesen Befragten sehr schlecht aus. Lediglich 23 Personen (8% Prozent) gaben an, ihre Meinung vor der Nationalratswahl 2013 im Internet geäußert zu haben. (davon haben 90 % die Plattform „facebook“ verwendet). Somit kann gesagt werden, dass das Internet eine zentrale Rolle im Leben der Jugendlichen spielt und auch für die politische Aneignung von Informationen eine wesentliche Rolle darstellt.
Abstract
(Englisch)
The following Research Project explores the acquiring of political information through the use of internet before the National Parlimentary elections in 2013. The Project with regard to the voting age is facing a decrease in age which in turn has shifted the main focus to the young adolescents, who first earned the right to vote in 2013. Where and how first time voters can be reached and through which means of online offers do they get their political information. These questions have been researched and later analysed through questionaires that have been carried out from Feburary till May within seven different schools within Vienna. Over 500 of the students have been questioned through the means of written questionaires. The main argument or key points that have been brought up on the one hand, claimed that the interest of the young generation in politics is rather concise, while on the other hand it is claims that men are still showing significantly more interest in politics than women in todays society. Todays generation can however can be widely reached thorugh the means of the internet or social networks. More than a half of the people questioned have admitted to informing themselves about political matters through the web. Those who have claimed to inform themlslevs through the internet in many cases have done so through online articles, social media offers and certain websites of known political parties. A further result of the questionaires is that interested first time voters use the major variety of offers throughout the internet. If someone is politically interested than they are likely to visit Information Web pages in the classical traditional manner. On the other hand, Online offers which stream political videos ORFThek and Youtube, are visited by significantly fewer interested people if even at all. As a conclusion, the use of ORFthek and Youtube as an information source regarding politics, is closely linked to the interest on such issues. Blogs and/or forums are hardly ever used by first-time voters and the interviewees' public expression of (political) views on the internet was also very trivial. Merely 23 persons (8%) admitted to have expressed their opinion on the National Assembly elections in 2013 on the internet (of which 90% of them have used Facebook to do so). Subsequently, it is widely admitted that Internet plays an essential role in young people's lives, as it does for the political acquisition of information.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Mass media Internet young voters Politics Elections
Schlagwörter
(Deutsch)
Massenmedien Internet Jugendliche Jungwähler Politik Wahlen
Autor*innen
Sara Bräunlich
Haupttitel (Deutsch)
Erstwähler und deren Aneignung von politischen Informationen über das Internet zur Nationalratswahl 2013
Paralleltitel (Englisch)
First-time voters and its appropriation of political information on the Internet for national elections in 2013
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
213 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Lojka
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC12662737
Utheses ID
33960
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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