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Arbeit, damals und heute
zur Transformation eines sozialen Konstrukts und der daraus resultierenden journalistischen Verantwortung zur kritischen Aufklärung
Manuel Schweizer
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Wolfgang Duchkowitsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38348
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30326.85564.968664-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Arbeit ist ein komplexer Begriff. Sie ist ein Ausdruck der herrschenden Verhältnisse, an den zahlreiche Konsequenzen geknüpft sind. Sie ist ein soziales Konstrukt, dessen konkrete Ausgestaltung von Menschen geschaffen wurde und dementsprechend veränderbar ist. Umso vermessener wäre es, anzunehmen, Arbeit wäre schon immer so gewesen, wie wir sie heute wahrnehmen können. Die vorliegende Arbeit setzt sich deshalb zum Ziel, die historische Transformation von Arbeit ebenso nachzuzeichnen, wie die sie betreffenden philosophischen Reflexionen im Verlauf der Zeit. Ergänzt um die Betrachtung der gegenwärtigen juristischen Verfasstheit von Arbeit und ihrer zeitlichen Ausgestaltung im Rahmen aktueller Modelle und Konzepte, soll dadurch ermöglicht werden, ein möglichst vollständiges Bild von diesem komplexen Begriff zu gewinnen. Denn dieses vollständige Bild ist nötig, will man die eigene Lage umfassend verstehen. Es ist nötig, um nicht im Rahmen der bestehenden Strukturen die gesellschaftlichen Verhältnisse zu reproduzieren. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wurde deshalb beleuchtet, wie die menschlichen Vorstellungen und Begrifflichkeiten von der Realität zustande kommen, und welchen Einfluss Massenmedien und JournalistInnen darauf ausüben. Basierend auf ethischen Überlegungen wurden entsprechende Vorschläge zur Anpassung des modernen Journalismus formuliert, insbesondere im Rahmen weiterer Medien-Selbstkontrolle: Eine konsensuale Verhaltensvorschrift für Massenmedien, in Gestalt von ergänzenden Hintergrundinformationen im Rahmen journalistischer Berichterstattung, deren Zweckmäßigkeit abschließend in qualitativen Interviews unter Einsatz von Stimulus-Artikeln überprüft wurde. Dazu wurden zehn Personen basierend auf ihren soziodemographischen Daten hinsichtlich Erwerbsarbeitsstatus, Erwerbsarbeitsort, Geschlecht und Bildungsgrad ausgewählt und in bis zu 80 Minuten langen Gesprächen zu ihrer Werte- und Gedankenwelt betreffend Arbeit befragt. Die Ergebnisse dieser Befragung sprechen für sich: Nicht nur wiesen alle Befragten massive Begriffsdiskrepanzen auf, auch führte die Rezeption der besagten Hintergrundinformationen zu kritischer Reflexion sowie Wissens- und Bewusstseinserweiterung.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Arbeit Konstrukt Konstruktivismus Ethik Journalismus
Autor*innen
Manuel Schweizer
Haupttitel (Deutsch)
Arbeit, damals und heute
Hauptuntertitel (Deutsch)
zur Transformation eines sozialen Konstrukts und der daraus resultierenden journalistischen Verantwortung zur kritischen Aufklärung
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
391 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Wolfgang Duchkowitsch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC12709714
Utheses ID
33975
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
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