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Context effects on the appreciation of facial attractiveness
Katharina Ott
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Marcos Nadal-Roberts
DOI
10.25365/thesis.38394
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29232.54681.890964-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Vorhergehende wissenschaftliche Studien haben sich auf die Auswirkungen von Kontext auf Kunstwertschätzung fokussiert. Die Studie von Brieber, Nadal und Leder (2014) berichtete, dass die Zusammenwirkung von einem räumlichen Kontext einer Kunstgalerie und semantischen Kontext die Wertschätzung von Kunstwerken erhöht. Stimuli wie Gesichter sind belohnend und kontextsensitiv wie Kunstwerke. Deshalb lautet die Fragestellung dieser Studie ob dieser „Museumseffekt“ auch auf Nicht-Kunstwerke wie Gesichter übertragbar ist. Des Weiteren möchte die Studie untersuchen, ob die spezifischen Charakteristika von Gesichtern (Attraktivitätslevel) diesen Effekt moduliert. Innerhalb eines ausbalancierten within-subject Studiendesigns schätzten 60 Versuchspersonen Gesichter, welche sich in ihrem Attraktivitätslevels unterschieden, einmal in der Galerie und eine Woche später im Labor hinsichtlich ihrer Attraktivität ein. Die Attraktivitätseinschätzungen unterschieden sich nicht im Labor oder in der Galerie. Weibliche Gesichter wurden als attraktiver eingeschätzt als männliche Gesichter. Außerdem wurden sehr attraktive Gesichter als attraktiver eingestuft als nicht-attraktive Gesichter. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die aufmerksamkeitsbindenden Eigenschaften von Gesichtern den subtilen Kontexteffekts der Galerie überboten haben. Zudem scheint der Museumseffekt sowohl auf räumliche als auch auf semantische kontextuelle Hinweisreize zu basieren.
Abstract
(Englisch)
Recent research has focused on effects of context on art appreciation. Brieber, Nadal and Leder (2014) reported that the physical context of a gallery combined with semantic context enhances the appreciation of artworks. Stimuli like faces are rewarding and context sensitive like artworks. Therefore this study seeks to examine if this museum effect is specific for art works or if it is transferable to non-artistic works like faces as well. Furthermore this study addresses the question if specific features of the stimuli (level of attractiveness) modulates this effect. A fully counterbalanced within subject design was chosen. The participants rated 60 faces, which differed in their attractiveness one time in the gallery and one week later in the laboratory. The attractiveness ratings did not differ in the gallery or the laboratory context. Female faces were perceived as more attractive than male faces. Moreover attractive faces elicit higher preferences than non-attractive faces. These results suggest that the attention binding properties of faces have overridden subtle context effects. Furthermore the museum effect may work as a function of physical and semantic contextual cues.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
museum effect faces valence modulation physical context
Schlagwörter
(Deutsch)
Museumseffekt Gesichter Valenz Modulation physischer Kontext
Autor*innen
Katharina Ott
Haupttitel (Englisch)
Context effects on the appreciation of facial attractiveness
Paralleltitel (Deutsch)
Kontexteffekte auf die Wertschätzung von Gesichtsattraktivität
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
80 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Marcos Nadal-Roberts
AC Nummer
AC12629727
Utheses ID
34011
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
