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"Schöne Ordnung": Messung des impliziten Affekts zur Wirkung von symmetrischen Mustern unter Berücksichtigung von Komplexität
eine fEMG-Studie
Lea Paulus
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Gernot Gerger
DOI
10.25365/thesis.38455
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29284.75834.443259-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Bisherige Untersuchungen zur ästhetischen Wahrnehmung belegen, das Menschen symmetrische Muster präferieren. In einigen Studien wurden jedoch keine eindeutigen Indizien für die automatische, implizite Bevorzugung von Symmetrien gefunden. Es scheinen mehrere Faktoren an der Verarbeitung von symmetrischen Mustern beteiligt zu sein. Die vorliegende Diplomarbeit ist an die fEMG-Studie von Makin, Wilton, Peccinenda, & Bertamini (2012) angelehnt, die die implizite Wirkung von abstrakten Mustern untersuchten. Es soll im Weiteren aufgeklärt werden, welche Effekte die Wirkung von symmetrischern Mustern positiv oder negativ beeinflussen. Ziel der Studie ist, den impliziten und expliziten Affekt zu messen, während die ProbandInnen abstrakte Muster beobachten. Um kognitive Einflüsse auf die visuelle Verarbeitung zu kontrollieren, wurde die Aufmerksamkeit der Versuchspersonen mithilfe der Ratingfrage gezielt auf verschiedene Aspekte der Muster gerichtet. Ein weiterer Faktor, der die Gefallensurteile von visuellen Reizen beeinflusst, ist deren Komplexität. Die Wirkung von Komplexität auf das implizite Gefallensurteil sollte zusätzlich in dieser Studie berücksichtigt werden. Es wurden keine impliziten oder expliziten Präferenzen für Symmetrien gefunden. In Kombination mit der positiven Ratingfrage („Gefällt Ihnen das Muster?“), führten die symmetrischen Muster zu höherem Gefallen, als die nicht-symmetrischen Muster. Die Wahrnehmung von Komplexität variiert mit dem Grad an Symmetrie: Symmetrische Muster, die gleichzeitig komplex waren, wurden trotzdem als simpel eingestuft und führten zu positivem, impliziten Affekt. Diese Diplomarbeit stützt die Annahme, dass neben dem positiven Effekt von Symmetrien noch weitere kognitive Hinweise in der experimentellen Aufgabenstellung liegen, die implizite Reaktion auf einen visuellen Reiz beeinflussen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Symmetrie Komplexität fEMG
Autor*innen
Lea Paulus
Haupttitel (Deutsch)
"Schöne Ordnung": Messung des impliziten Affekts zur Wirkung von symmetrischen Mustern unter Berücksichtigung von Komplexität
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine fEMG-Studie
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
71 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gernot Gerger
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.30 Allgemeine Psychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC12635146
Utheses ID
34065
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
