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"Schöne Ordnung"
explizite und implizite Gefallensurteile von symmetrischen Mustern
Karin Ebrahim-Scharner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Gernot Gerger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38457
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30100.61480.948854-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit untersuchte die Präferenz von Symmetrie und Komplexität in ästhetischen Gefallensurteilen. Konkret wurden abstrakte Muster, die sich in ihrer Kombination von Symmetrie und Komplexität variierten, als Prime (75 ms) dargeboten. Wir untersuchten den Einfluss der Primes auf das Gefallen von neutralen Bildern. Erklärungen, warum Symmetrie und Komplexität als Prädiktoren für ein Gefallensurteil gelten, finden sich im evolutionstheoretische Ansatz und die Fluency-Theorie (Tinio & Leder, 2009; Reber, Schwarz & Winkielman, 2004; Jacobsen & Höfel, 2002). Hier wurde untersucht, ob die Präferenz von Symmetrie und Komplexität auch durch implizite Methoden, wie dem AMP-Verfahren und dem fEMGs erhoben werden kann. In den Aufzeichnungen des fEMGs konnten keine eindeutigen Aktivierungen des M. zygomaticus („Lachmuskel“) und M. corrugator supercilii („Stirnrunzel Muskel“), bezogen auf die Valenz des Primes, gemessen werden. Ausschließlich der M. corrugator supercilii zeigte eine Tendenz zu höherer Aktivierung bei nicht-symmetrischen als auch bei symmetrischen Mustern. Mögliche störende Einflüsse (wie schnelle Bildabfolge, emotional neutrale Targets, kognitive Prozesse und ambivalente Gefallensreaktionen) könnten auf das Signal eingewirkt haben. Das AMP zeigte sich als eine nützliche Methode, um automatische Gefallensreaktionen, bezogen auf das Reizmerkmal Symmetrie, hervorzurufen. Die neutralen Bilder werden nach einem symmetrischen Prime positiver beurteilt. Das Reizmerkmal Komplexität führte zu keinem signifikanten Unterschied im Gefallensurteil. Die Ergebnisse untermauern, dass Symmetrie als stärkerer Faktor für das Gefallensurteil gilt, im Gegensatz zu Komplexität (Tinio & Leder, 2009; Jacobsen & Höfel, 2002).
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis investigates the preference of symmetry and complexity in aesthetic judgments. Specifically, patterns that varied in their combination of symmetry and complexity were presented as primes (75 ms). We investigated the influence of primes in aesthetic judgments of emotional neutral targets. To examine whether symmetry and complexity engenders a positive affect, we used the AMP and fEMG, as implicit methods. Facial EMG showed no clear activation of the zygomaticus and corrugator, based on the valence of primes. Only the corrugator showed a tendency to higher activation in nonsymmetrical than in symmetrical patterns. The AMP provoked automatic pleased reactions, based on the stimulus characteristic-symmetry. Targets have been judged more positive by a symmetrical prime. However complexity engenders no positive affect. The results support the assumption that symmetry is a stronger factor in aesthetic judgment, as complexity (Tinio & Leder, 2009; Jacobsen & Höfel, 2002).

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Symmetrie fEMG Priming
Autor*innen
Karin Ebrahim-Scharner
Haupttitel (Deutsch)
"Schöne Ordnung"
Hauptuntertitel (Deutsch)
explizite und implizite Gefallensurteile von symmetrischen Mustern
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
52 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gernot Gerger
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.05 Experimentelle Psychologie ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC12631265
Utheses ID
34067
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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