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Gender Mainstreaming in den Vereinten Nationen
Geschlechtergleichheit zwischen Menschenrecht und Effizienzsteigerung
Christina Duschl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Hannelore Eva Kreisky
DOI
10.25365/thesis.3867
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29091.52430.881770-5
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Ist Gender Mainstreaming in der Konzeption der Vereinten Nationen eine wirksame Strategie, um Gleichheit zwischen den Geschlechtern herzustellen? Ausgehend von der Annahme, dass Gender Mainstreaming eher als Herrschaftsstrategie dient, um die männliche Hegemonie aufrecht zu erhalten, setzt sich dieser Text einerseits mit der Bedeutung der Definition dieser Strategie und dem dahinter liegenden Konzept von Gender kritisch auseinander; andererseits wird auch versucht die Geschlechterordnung, die von den Vereinten Nationen nach außen hin produziert wird, anhand ausgewählter Dokumente sichtbar zu machen, um so der Frage näher zu kommen, ob sich Gender Mainstreaming, zwölf Jahre nach der Implementierung, auf dem Weg zu einer de facto Gleichberechtigung befindet, oder eher doch die „Mainstream“-Geschlechterordnung aufrecht erhält. Im Laufe der Arbeit entpuppt sich Gender Mainstreaming jedoch als geschlechtssensibler Populismus, schwächt die emanzipativen Forderungen internationaler Frauenbewegungen und dient als momentan effizienteste Strategie die bestehende Ordnung zu reproduzieren anstatt sie zu verändern.
Abstract
(Englisch)
What is Gender Mainstreaming in the context of the United Nations and does it really lead our society into an equal one, no matter what gender you are? Main thesis of this paper is the assumption that the current concept of Gender Mainstreaming is more likely to be a strategy to continue male dominance, which has identified “women” as key to the solution especially in armed conflict. The definition of Gender Mainstreaming and the concept of gender is critcally examined and analysed which gender order is produced in the context of statements of the highest representative. Throughout this discussion and analysis, Gender Mainstreaming was identified as gender-sensitive populism that reproduces a biological dualism, trivializes the critical demands of the women’s movement, and misuses women under the guise of feminism.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Gender Mainstreaming United Nations gender gender equality gender order masculinities femininities
Schlagwörter
(Deutsch)
Gender Gender Mainstreaming Vereinte Nationen Geschlechtergleichheit Geschlechterordnung Formen von Männlichkeit und Weiblichkeit
Autor*innen
Christina Duschl
Haupttitel (Deutsch)
Gender Mainstreaming in den Vereinten Nationen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Geschlechtergleichheit zwischen Menschenrecht und Effizienzsteigerung
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
125 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hannelore Eva Kreisky
Klassifikationen
89 Politologie > 89.00 Politologie: Allgemeines ,
89 Politologie > 89.72 Internationale Organisationen
AC Nummer
AC07621688
Utheses ID
3407
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
