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Lehramtsstudierende von PH und Universität
Persönlichkeitstypen und Selbsteinschätzung professioneller Handlungskompetenzen
Amelie Aichhorn
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Christiane Spiel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38484
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30275.10288.120865-2
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigte sich mit Persönlichkeitstypen innerhalb der Gruppe von Lehramtsstudierenden und untersuchte, ob es zwischen zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern und der Allgemeinbevölkerung Unterschiede in der Ausprägung von Persönlichkeitsmerkmalen gibt. Darüber hinaus wurde herausgearbeitet, wie Persönlichkeitseigenschaften die Selbsteinschätzung von professionellen Handlungskompetenzen (Fachwissen, fachdidaktisches Wissen, Organisations- und Interaktionswissen und Beratungswissen) beeinflussen. 225 Studentinnen und Studenten der Universität Wien sowie 83 Studierenden der Pädagogischen Hochschule Wien wurden im Zeitraum zwischen April 2013 und Juni 2013 ein Fragebogen zur Erhebung der im Studium vermittelten Kompetenzen sowie eine gekürzte Version des NEO-FFI vorgelegt. Diese umfasst 25 Items, wobei sich jeweils fünf Items auf eine, der ihm Rahmen des Fünf-Faktoren-Modells postulierten Persönlichkeitseigenschaft bezieht. Im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Studie als weniger neurotisch, weniger offen und weniger verträglich, gleichzeitig aber auch als extravertierter und gewissenhafter. Um Personen mit ähnlichen Persönlichkeitsprofilen zu identifizieren, wurde eine Hierarchische Clusteranalyse eingesetzt und im Anschluss zur Optimierung der Clusterlösung das K-Means-Verfahren angewendet. Die Ergebnisse legen nahe, dass es drei unterschiedliche Persönlichkeitstypen gibt, welche in weiterer Folge als „neurotisch – verträglich“, „wenig neurotisch – höher extravertiert“ und „wenig offen – wenig verträglich“ bezeichnet wurden. Die folgende Analyse (durchgeführt mittels einer KFA erster Ordnung) ergab, dass sich mehr Frauen des „wenig offen – wenig verträglichen“ Persönlichkeitstypen auf der Universität und mehr Männer des „wenig neurotischen – höher extravertierten“ Persönlichkeitstypen auf der Pädagogischen Hochschule finden. Umgekehrt ließen sich weniger Frauen des „wenig neurotischen – höher extravertierten“ Persönlichkeitsclusters auf der Universität nachweisen. Bezüglich der Selbsteinschätzung von professionellen Handlungskompetenzen zeigte sich, dass sich Personen des „neurotisch – verträglichen“ Persönlichkeitstypen (Cluster 1) in der Selbsteinschätzung des Fachwissens sowohl von Personen des „wenig neurotischen – höher extravertierten“ Persönlichkeitstypen (Cluster 2) als auch von Personen des „wenig offen – wenig verträglichen“ Persönlichkeitstypen (Cluster 3) signifikant unterschieden. Darüber hinaus fand sich in der Selbsteinschätzung des fachdidaktischen Wissens ein signifikanter Unterschied zwischen Cluster 1 und Cluster 2 und in der Selbsteinschätzung des Organisations- und Interaktionswissens ein signifikanter Unterschied zwischen Cluster 1 und Cluster 3.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Persönlichkeitstypen Selbsteinschätzung Kompetenz Lehramtsstudierende
Autor*innen
Amelie Aichhorn
Haupttitel (Deutsch)
Lehramtsstudierende von PH und Universität
Hauptuntertitel (Deutsch)
Persönlichkeitstypen und Selbsteinschätzung professioneller Handlungskompetenzen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
96 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christiane Spiel
Klassifikation
77 Psychologie > 77.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC12641239
Utheses ID
34091
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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