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Implizite Theorien zur Intelligenz bei Lehrkräften
Sarah Miriam Stöbich
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Marko Lüftenegger
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38486
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29371.11546.262370-5
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In Zeiten bildungspolitischer Reformen wird die Rolle der Lehrkräfte im Lernprozess zunehmend diskutiert und dabei werden immer höhere Erwartungen an diese Berufsgruppe gestellt. Um die Unterrichtsqualität zu sichern, sind ein hohes Wohlbefinden und ein positives Selbstkonzept der Berufsgruppe wichtig. Gleichzeitig wird die Bedeutung Impliziter Theorien zur Intelligenz für Leistungs- und Motivationsverhalten wissenschaftlich thematisiert. Im Rahmen dieser Arbeit wurden daher die Zusammenhänge zwischen Impliziten Theorien der Intelligenz und dem Selbstkonzept, sowie dem Wohlbefinden österreichischer Lehrkräfte untersucht. 127 Lehrkräfte (69% weiblich) an Allgemein- oder Berufsbildenden Höheren Schulen bearbeiteten einen Papier-Bleistift-Fragebogen. Dabei machten sie Angaben bezüglich ihrer Einstellung zur Veränderbarkeit der Intelligenz basierend auf der Theorie von Dweck et al. (1995a). Weiters wurden der Selbstwert beim Unterrichten, Selbstwirksamkeitserwartung, Zufriedenheit mit dem Beruf sowie positive und negative Affekte beim Unterrichten erhoben. Ein Großteil der befragten Personen ist eher Anhängerin bzw. Anhänger einer flexiblen Theorie der Intelligenz, statt an die Unveränderbarkeit der Intelligenz zu glauben. Die in der Stichprobe befragten Personen erwiesen sich als relativ zufrieden mit ihrem Beruf, zeigten hohe positive Affekte beim Unterrichten, einen hohen Selbstwert und eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung im Beruf. Zusammenhänge zwischen den Impliziten Theorien zur Intelligenz und den beschriebenen Faktoren des Wohlbefindens sowie des Selbstkonzeptes konnten nicht bestätigt werden. Auch unter Berücksichtigung zweier Faktoren 1.) Bedeutsamkeit der Intelligenz für den Erfolg als Lehrkraft bzw. 2.) für den Erfolg als Schülerin oder Schüler, die den Zusammenhang erwartungsgemäß moderieren sollten, wurden keine Zusammenhänge zwischen den Impliziten Theorien der Intelligenz, dem Selbstwert, der Selbstwirksamkeitserwartung, der Zufriedenheit im Beruf sowie den positiven und negativen Affekten gefunden. Die Ergebnisse werden unter Berücksichtigung bisheriger Forschung diskutiert.
Abstract
(Englisch)
In times of educational change and reform, quality of teaching has become a topic of interest in the academia. Well-being and a positive self-concept are considered key elements to ensure good education. The influences of Implicit theories of intelligence have also been taken into account in various studies in the field of educational psychology. This research explores the linkage between Implicit theories of intelligence and teachers’ well- being as well as their self-concept. A sample of 127 Austrian high school teachers (69% female) from various disciplines participated in this study by completing a paper-pencil-questionnaire. With a set of questions it was examined whether they think intelligence is stable (entity theory) or can be changed (incremental theory) - according to the theory by Carol Dweck and her research team (1995a). Further aspects like self-efficacy and self-confidence at work, job satisfaction and positive and negative affects while teaching were also measured. As a result, the majority of the sample agrees with the incremental theory that intelligence is flexible. Furthermore most teachers are relatively satisfied with their job, experience positive affects while teaching and show high self-efficacy and self-confidence. Relations between these factors and the Implicit theory of intelligence could not be found. Even under the influence of two additional factors (the importance of intelligence to be successful as teacher and student), which were expected to moderate the relation, no effects have been measured. This study concludes with a discussion of the results and stimulates directions for further research.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
implicit theory of intelligence teacher self-concept well-being
Schlagwörter
(Deutsch)
Implizite Theorien zur Intelligenz Lehrkräfte Selbstkonzept Wohlbefinden
Autor*innen
Sarah Miriam Stöbich
Haupttitel (Deutsch)
Implizite Theorien zur Intelligenz bei Lehrkräften
Paralleltitel (Englisch)
Teachers’ implicit theories of intelligence
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
73 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marko Lüftenegger
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.45 Motivationspsychologie ,
77 Psychologie > 77.93 Angewandte Psychologie ,
80 Pädagogik > 80.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
81 Bildungswesen > 81.05 Bildungsforschung ,
81 Bildungswesen > 81.31 Lehrpersonal, Erziehungspersonal ,
81 Bildungswesen > 81.50 Pädagogische Psychologie, Unterrichtspsychologie, Schulpsychologie: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.64 Unterrichtsprozess: Sonstiges
AC Nummer
AC12635650
Utheses ID
34093
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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