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Die Rolle stalinistischer Narrative und Symbole in der staatlichen Geschichtspolitik unter den Präsidentschaften Putins
Thomas Moser
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Geographie und Wirtschaftskunde
Betreuer*in
Kerstin Susanne Jobst
DOI
10.25365/thesis.38506
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30481.96517.382059-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Präsidentschaften Putins waren bisher von einer sehr starken staatlichen Geschichtspolitik geprägt, die dazu dienen sollte, der russischen Bevölkerung ein neues, positives historisches Narrativ zu vermitteln, das nach der Identitätskrise der 1990er Jahre wieder Stolz und Patriotismus dem Vaterland gegenüber erzeugen sollte. Um eine dafür nötige Beeinflussung des kollektiven Gedächtnisses zu erreichen, rehabilitierte die Administration Putin die sowjetische Vergangenheit und damit auch ihren herausragendsten Führer, Stalin, durch den gezielten Einsatz von Symbolen dieser Ära. Doch ging es dabei keineswegs um die Sowjetunion oder Stalin selbst, sondern nur um den davon ausgehenden Mythos. Dieser wurde unter Putin einerseits dazu verwendet, an den alten Status als Großmacht wiederanzuknüpfen, andererseits auch dafür, die zunehmend vertikale Machtstruktur mit teils autoritären Zügen zu legitimieren. Dies geschah, indem sich Putin selbst quasi als Nachfolger Stalins inszenierte, der in der Lage sei, aus Russland wieder eine große und starken Nation zu machen, auf die man stolz sein könne.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Stalin-Mythos Geschichtspolitik
Autor*innen
Thomas Moser
Haupttitel (Deutsch)
Die Rolle stalinistischer Narrative und Symbole in der staatlichen Geschichtspolitik unter den Präsidentschaften Putins
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
119 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Kerstin Susanne Jobst
Klassifikation
15 Geschichte > 15.71 Osteuropa
AC Nummer
AC12635448
Utheses ID
34113
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 456 |
