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"Meor ehrod das Ault, meor grüozod das Nü"
der Wandel des Dialektwortschatzes im Mittelbregenzerwald im Spiegel der letzten drei Generationen
Barbara Hedwig Metzler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Deutsch UF Spanisch
Betreuer*in
Peter Ernst
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38508
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29129.98765.154365-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Zeit verändert alles, auch die Sprache. Diese Veränderung scheint heute noch schneller vonstatten zu gehen, als noch vor 100 Jahren, da durch eine erweiterte Mobilität die geografischen Grenzen überwunden werden können, der Einfluss der Standardsprache steigt durch die neuen Massenmedien an und die Vermischung der Einwohner unterschiedlichster Dörfer, Städte und Talschaften schreitet voran. Diesen Umständen ist auch der Mittelbregenzerwälder Dialekt im alemannischen Vorarlberg ausgesetzt, wo sozialpsychologische Faktoren dafür verantwortlich sind, dass der Dialekt bis heute mit Stolz im Alltag verwendet wird. Ein Wandel der Mundart zeigt sich trotzdem, da sie sich naturgemäß den Lebensumständen der Dialektsprecher anpasst. Diese Anpassung ist in erster Linie im Dialektwortschatz zu beobachten, weshalb in dieser Diplomarbeit die Veränderung des Dialektwortschatzes im Mittelbregenzerwald im Spiegel der letzten drei Generationen betrachtet wird. Denn der Wandel der Sprache lässt sich nicht nur diachron verfolgen, sondern auch synchron erforschen, wenn dafür die Sprache der unterschiedlichen Generationen beobachtet wird. Diese Forschung erfolgte hier mittels eines Online-Fragebogens. Befragt wurden die drei Generationen der Mittelbregenzerwälder (bis 30, bis 60 und über 60) zu deren Verwendung des klassischen Dialektwortschatzes, zur Integration neuer Wörter in den Dialekt und zu deren Einstellung zur Mittelbregenzerwälder Mundart. Außerdem wurden sie um eine Einschätzung über die Zukunft ihres Dialekts gebeten. Um die Veränderung des Mittelbregenzerwälder Dialektwortschatzes besser verständlich bzw. begründbar zu machen, wird vorab der Mittelbregenzerwald als Region vorgestellt und dessen Wandel im Laufe des 20. Jahrhunderts nachgezeichnet. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Veränderung des Alltags und somit dem sprachlichen Bezugsrahmen der Einwohner der Region. Die Ergebnisse der Befragung sind, im Sinne der Kontextualisierung, eingebettet in den wissenschaftlichen Diskurs zum Dialekt im Wandel. Dabei werden sowohl der (je nach Epoche) befürchtete oder erhoffte Dialektabbau, die seit den 70ern stattfindende Dialektrenaissance und die Variable des Alters in der Dialektologie als auch die Auswirkung der Spracheinstellung auf die Veränderung der Mundart vorgestellt und diskutiert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Dialekt Bregenzerwald Mittelbregenzerwald Dialektwandel Dialektwortschatz
Autor*innen
Barbara Hedwig Metzler
Haupttitel (Deutsch)
"Meor ehrod das Ault, meor grüozod das Nü"
Hauptuntertitel (Deutsch)
der Wandel des Dialektwortschatzes im Mittelbregenzerwald im Spiegel der letzten drei Generationen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
124 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Ernst
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.18 Dialektologie ,
73 Ethnologie > 73.64 Sprache, Kommunikation
AC Nummer
AC12623515
Utheses ID
34115
Studienkennzahl
UA | 190 | 333 | 353 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1