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The neglect of common good and human rights in the Nigerian polity - Niger Delta as a case
(a Christian ethical study)
Chijioke Francis Nwosu
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Katholische Fachtheologie
Betreuer*in
Gunter Prüller-Jagenteufel
DOI
10.25365/thesis.38592
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29341.73415.133569-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Land Nigeria sieht sich im Moment stolz als Zentrum der afrikanischen Entwicklungen und Ökonomie, wegen seiner dichten Bevölkerung sowie seiner Wirtschaft. Aber die Situation bleibt sehr widersprüchlich, wenn die sozio-ökonomische Umwelt mitgerechnet wird, angesichts der Prinzipien der sittlichen Rechtschaffenheit und Gerechtigkeit. Die nigerianische Umwelt ist für viele Gelegenheiten gebildet und geprägt, um sich den Weg zu vielen Erfolgen zu öffnen. Dies ist ein Land mit fast ganzjährlichem gedeihlichem Wetter; fruchtbarem Boden für unterbrechungsfreie Landwirtschaft; mit natürlich sedimentiertem Erdöl, das von der globalisierten Welt als eines der besten anerkannt ist; ein reiches Land mit einer dichten Bevölkerung, die aus Menschen mit verschiedensten Begabungen und Dynamismus besteht, usw. Aber dieses Land leidet an von Menschen verursachten Schicksalen, die seine echte und vertretbare Entwicklung zerstört und gelähmt haben. Mit einigen erlebten Militärputschen, sowie der sich daraus ergebenden Militärregierung, verlor Nigeria den Blickpunkt einer echten Demokratie, welche das Gemeinwohl und den Sinn von Menschenrechten beinhalten muss. Unser Forschungspunkt – das Niger Delta und die Nachlässigkeit der nigerianischen Bundesregierung, bildet einen der Inhalte dieses verlorenen Blickpunkts. Unsere Argumente und unsere Forschungsrichtung können wir in diesen Fragen deutlich zusammenfassen: Hat Nigeria überhaupt ein ideales Verständnis eines wahren Föderalismus? Warum leben die Menschen im Niger Delta in gewaltiger Armut, auch in einem Land, wo sie das volle Recht besitzen, unbeschränkte Teilnahme zu genießen? Warum hat es so lange gedauert, bevor Nigeria als ein Nationalstaat sich der Not und der Sehnsucht nach Gerechtigkeit des Volkes des Niger Deltas zugewandt hat? Diese Fragen haben uns auf dem Weg nach Antworten und Auslegungen begleitet. Angefangen mit einem geschichtlichen Aufriss nigerianischer Szenen, haben wir auch den Hintergrund, die Kultur sowie die Lebenssituation der Bewohner des Niger Deltas exploriert. In dieser Hinsicht sammelten wir Fakten über die entstandenen Gräuel der Verwüstung, die überall im Niger Delta sichtbar sind, und die wegen der Exploration und der Ausbeutung von Erdöl entstanden sind. Die Nachwirkungen dieser Situation, vornehmlich im Leben und in der Umwelt des Niger Deltas sowie in der allgemeinen Ökonomie Nigerias und seiner sozialen Sicherheit, haben wir mit konkreten Fakten und strukturierten Statistiken geschildert. In diesem Sinn deuteten wir die bereits bestehenden Konflikte zwischen dem Niger Delta und der Bundesregierung, in denen die lokalen Bewohner ihre Aufregungen und Anforderungen äußerten. Wie die Bundesregierung bisher Antwort gegeben hat, ist dann im politischen Programm „Amnesty“ analysiert und bewertet. Schließich brachten wir diese Situation von Ungerechtigkeit, Knechtung, Unterdrückung, sowie aufgedrängter Armut eines Volkes unter eine kritische ethische und theologische Bewertung. Einige der christlichen Denker sowie die hoch geschätzten katholischen Soziallehren bildeten unsere Quellen und Referenzen. Im theologischen Exposé sowie in der Meinung katholischer Soziallehren: wo immer die Gesellschaft absichtlich den Menschen den Zugang zur Gemeinwohl und zum Menschenrecht verweigert hat, bleiben dann die authentischen Menschenentwicklung und Selbstverwirklichung Illusionen. Ihrerseits tritt die Kirche ständig in Situationen ein, die den kompletten Menschen beeinträchtigen, damit das Evangelium nicht oberflächlich, sondern zuverlässig im Menschenherzen wirkt. Deshalb identifiziert sich die Kirche immer mit den Menschen jeder menschgeschichtlichen Epoche - In Trauer und in der Freude. Auf diese Art und Weise und durch zahlreiche Verkündigungen, Lehren und bewusst machende Aktionen erfüllt sie ihren Teil in der allgemeinen Entwicklung der Person, damit auch der Mensch sein wesentliches Ziel als „Imago Dei“ erreichen könnte.
Abstract
(Englisch)
The principles of moral actions as known in Christian Ethics are rooted in the precepts of love in its horizontal and vertical relations. Implicitly therefore in love are founded the dictates of justice, concern from the common good and respect for the inalienable rights of persons. These moral principles are no new Christian formulations but norms of the moral conscience based on the natural law. Consequently, we have tried in this study to invoke a Christian clarion call for restitution of the moral order as concerns Nigeria as a nation; call to bring to the nation’s consciousness its total deviation from its constitutional responsibilities; call to tell the Nigerian federal government that the Niger Delta region is never and ought not be given a parasitic approach; a call to remind Nigeria that the ecological devastation of the Niger Delta region speaks volumes about our failure to understand our basic world view, the dignity of the human person, as well as the rapport that should exist between us and the whole of creation. Every generation reserves the potentiality either to foster or destroy its future.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Common Good Human Rights Ethics Nigeria Niger Delta Church's Social Teachings
Schlagwörter
(Deutsch)
Gemeinwohl Menschenrechte Ethik Nigeria Niger Delta Kirchen Soziallehre
Autor*innen
Chijioke Francis Nwosu
Haupttitel (Englisch)
The neglect of common good and human rights in the Nigerian polity - Niger Delta as a case
Hauptuntertitel (Englisch)
(a Christian ethical study)
Paralleltitel (Deutsch)
Die Nachlässigkeit des Gemeinwohls und Menschenrechtes in Nigerianischer Polis - im Falle von Niger-Delta ; (eine christliche ethische Perspektive)
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
159 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gunter Prüller-Jagenteufel
Klassifikation
11 Theologie > 11.62 Christliche Ethik
AC Nummer
AC12688091
Utheses ID
34188
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
