Detailansicht
ANTI-RAUCHER-WERBUNG
Eignung von Information und Furcht als Hauptstimuli
Anita Curneková
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Jörg Matthes
DOI
10.25365/thesis.38654
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29414.17668.950370-3
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit befasst sich mit Anti-Raucher-Werbungen und ihrer Bewertung bei jungen Österreichern. Auch wenn in den letzten Jahren die Raucherquote bei Jugendlichen gesunken ist, ist laut den letzten Statistiken Österreich immer noch auf der ersten Stelle in deren Anzahl. Das Ziel der Arbeit war es festzustellen, ob Werbung Einfluss auf die Entscheidung zum Nichtrauchen hat, ob bei solchen Werbungen der Informationsgrad und Furchtappell stark oder eher niedrig sein sollte und ob es Unterschiede in der Bewertung von verschiedenen Gruppen gibt.
Im theoretischen Teil der Arbeit wurde als erste die Historie der Raucher-Werbung herangeführt. Dann wurden mehrere Theorien, die im Zusammenhang mit der Studie stehen erläutert. Davon war die bedeutsamste die Monitors und Blunters Theorie von Susan M. Miller, da von der zwei der Hypothesen abgeleitet wurden. Darüber hinaus wurden auch Definitionen und Arten von persuasiver Kommunikation, Social Advertising, S-O-R und ELM Modell oder die Theorie der kognitiven Dissonanz, Involvementtheorie und die Furchtappellforschung herangeführt. Diese Theoretische Befunde haben zur Ableitung von Forschungsfragen und Hypothesen geleitet.
Im empirischen Teil wurden mit hilfe einer Online-Umfrage die Hypothesen beurteilt und ausgewertet. 184 Teilnehmer wurden mit einem angepassten Fragebogen in verschiedene Gruppen geteilt und auf ihre Einstellungen befragt. Daraus hat sich ergeben, dass Werbung nur einen minimalen Einfluss auf die Entscheidung zum Nichtrauchen hat. Als deutlich stärkere Faktoren wurden die Schwangerschaft, der Tod oder starke gesundheitlichen Schäden, verursacht durchs Rauchen identifiziert. Der Informationsgehalt sollten die Werbemacher eher in den mittleren werten halten, da nidriger Infograd zur Langeweile und hoher Inforgrad zur Ablähnung der Botschaft führen. Bei Monitors und Blunters haben sich keine signifikante Unterschiede im bevorzugten Informationsgehalt gezeigt. Furchtappelle sollten auch auf einen mittleren Grad gehalten sein. Ein niedriger Grad kann als nichtpassend beurteilt werden, da sich die Rezipienten dessen bewusst sind, dass Rauchen schädlich ist und man darauf auch hingewiesen sein sollte. Ein zu hoher Grad bewirkt eine Abschreckung, wobei das Nachdenken über die Werbung dann in den Hintergrund tritt. Auch hier wurden keine signifikante Unterschiede zwischen Monitors und Blunters festgestellt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Werbung Rauchen Monitoring Blunting
Autor*innen
Anita Curneková
Haupttitel (Deutsch)
ANTI-RAUCHER-WERBUNG
Hauptuntertitel (Deutsch)
Eignung von Information und Furcht als Hauptstimuli
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
101 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Matthes
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.99 Kommunikationswissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC13030216
Utheses ID
34243
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
