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Frühkindlicher Autismus; Einfluss von Geschwistern
Barbara-Elisabeth Kroker
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Harald Werneck
DOI
10.25365/thesis.38665
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29474.83412.347363-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Es wurde schon in vielen Studien erarbeitet, welche Folgen es für die Familie hat, ein Kind mit Frühkindlichem Autismus großzuziehen und wie Therapien wirken, die die Familie inkludieren. Es findet sich allerdings nur sehr wenig darüber, wie der naive, bzw. ungeschulte Umgang von Geschwistern auf eine/n Autisten/ Autistin wirkt. Diese qualitative Studie widmet sich explorativ dieser Fragestellung. Es wurden fünf Mütter von Jungen mit Frühkindlichem Autismus und mindestens einem weiteren normal entwickelten Kind interviewt. Die Interviews wurden mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet und in die Kategorien Umgang mit anderen, Angemessenes Verhalten, Selbstständigkeit, Mitteilungsfähigkeit, Gesprächsfähigkeit, Sonstige und Allgemein gegliedert. Die Autisten haben eher zu ihren Geschwistern eine gute Beziehung als zu anderen Kindern und die Geschwister spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung ihrer autistischen Brüder. Die Autisten lernen vorrangig durch das Vorbild ihrer Geschwister besonders in der sozialen Entwicklung viel dazu. Die Geschwisterkinder fördern und unterstützen ihre Brüder vorrangig in den Dimensionen Selbstständigkeit und Allgemein. Um die naiven Fähigkeiten und Einflüsse der Geschwister weiter herauszuarbeiten und effizient für die Therapie von Autisten und Autistinnen nutzen zu können, müssten weitere Studien in diesem Bereich durchgeführt werden.
Abstract
(Englisch)
There are many works, which describe and evaluate the consequences for the families, raising a child with autism and how effective family based or family-including therapies are. In contrast there is only little research on the naïve or untrained handling of autistic children by their siblings. This study tries to elaborate this question within a qualitative and explorative design. Five mothers of boys with infantile autism and at least one additional, typically developed children were interviewed. The interviews were elaborated with the help of the qualitative content analysis. The five categories interaction with others, appropriate behavior, self-reliance, ability to express itself, ability to communicate, others and general were abstracted. The autistic children are more likely to have a good relationship to their siblings compared to other children and siblings have great influence on the autist's development. The children with autism learn mainly by taking their siblings as model, especially in the area social evolution. The siblings support and promote their brothers mainly in the dimensions self-reliance and general. Further research is needed to point out and characterize the naïve abilities and influences of siblings which can be further used to improve current therapeutic approaches.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Autism infantile autism sibling relationship support help, promotion
Schlagwörter
(Deutsch)
Frühkindlicher Autismus Geschwisterbeziehung Förderung Unterstützung
Autor*innen
Barbara-Elisabeth Kroker
Haupttitel (Deutsch)
Frühkindlicher Autismus; Einfluss von Geschwistern
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
134 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Harald Werneck
AC Nummer
AC13031519
Utheses ID
34254
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
