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"Das Träumen ist durch meine Persönliche Zukunftsplanung eigentlich erst so richtig verstärkt worden"
die Bedeutung von Lebensträumen von Menschen mit Behinderungserfahrungen für deren individuelle Agency - am Beispiel der Persönlichen Zukunftsplanung
Corina Hollerer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gottfried Biewer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38708
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29643.43489.251962-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit nimmt die Lebensträume von Menschen mit Behinderungserfahrungen in den Blick. Das Interesse der Verfasserin galt den Lebensträumen selbst und der Bedeutung jener Träume für deren Agency sowie der Bedeutung von Agency in diesen Träumen. Vordergründig wurde jedoch bearbeitet, welchen Beitrag das Unterstützungssetting der Persönlichen Zukunftsplanung leisten kann, damit die Träume von M.m.B. entstehen und realisiert werden können. Ein weiteres zentrales Moment der Mastarbeit stellen die Biografien von M.m.B. dar, welche mit den jeweiligen artikulierten Lebensträumen während des Forschungsprozesses in Bezug gesetzt wurden. Es wurde erarbeitet, inwieweit die biografischen Erfahrungen das Entstehen von Lebensträumen von M.m.B. beeinflussen. Bezogen auf die Bezugsgruppe, die untersucht wurde, kann angemerkt werden, dass in dieser Masterarbeit vom sozialen Modell von Behinderung ausgegangen wird. Inwieweit dieses problematisch für die Agency von M.m.B. ist, kommt dabei zum Vorschein. Die Konzepte der Agency und der Persönlichen Zukunftsplanung werden in dieser Masterarbeit auch im theoretischen Bezugsrahmen genau thematisiert sowie die Lebensträume von M.m.B. und alle weiteren theoretischen Bezüge, die für die Beantwortung der Forschungsfragen relevant erschienen. Um dem Forschungsinteresse nachzugehen, wählte die Verfasserin dieser Masterarbeit die Erhebungsmethoden des biografischen Interviews, unter besonderer Berücksichtigung der Interviewführung mit M.m.B. und den damit verbundenen Aspekten einer ethisch-verantwortungsvollen Forschung sowie jene der teilnehmenden Beobachtung. Für die Auswertung wurde der Forschungsstil der Grounded Theory-Methode nach dem postmodern turn von Adele Clarke und die konstruktivistische Grounded Theory-Methode nach Kathy Charmaz herangezogen. Alle gewählten Forschungsmethoden wurden in der Arbeit ausgewiesen. Die Ergebnisse, welche im Zuge der Datenerhebung mit den ForschungsteilnehmerInnen gewonnen werden konnten, haben gezeigt, dass M.m.B. eine Vielzahl an Lebensträumen haben und deren Vorstellungen vom „guten“ Leben in vieler Hinsicht mit einem „normalen“ Lebensentwurf einhergehen. Es wurde auch deutlich, dass sich die Lebensträume in deren biografischen Erfahrungen widerspiegeln sowie bedeutsam für deren Agency sind, aber in den Träumen auch der Wunsch nach Agency zum Ausdruck kommt. Vor allem wurde jedoch sichtbar, dass Persönliche Zukunftsplanung einen entscheidenden Beitrag zum Entstehen und Realisieren von Lebensträumen von M.m.B. leistet. In welcher Weise dies geschieht, wird in dieser Masterarbeit dargestellt. Dieser Masterarbeit ist eine Multimediaanlage enthalten (1x JPG.)

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Persönliche Zukunftsplanung Agency Lebensträume Menschen mit Behinderungserfahrungen
Autor*innen
Corina Hollerer
Haupttitel (Deutsch)
"Das Träumen ist durch meine Persönliche Zukunftsplanung eigentlich erst so richtig verstärkt worden"
Hauptuntertitel (Deutsch)
die Bedeutung von Lebensträumen von Menschen mit Behinderungserfahrungen für deren individuelle Agency - am Beispiel der Persönlichen Zukunftsplanung
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
165 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gottfried Biewer
Klassifikation
80 Pädagogik > 80.34 Sonderpädagogik: Sonstiges
AC Nummer
AC12653241
Utheses ID
34292
Studienkennzahl
UA | 066 | 848 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1