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Bestimmung der wahrgenommenen visuellen Komplexität anhand objektiver Bildeigenschaften und Blickbewegungsmessungen
Jadwiga Ilona Takacs
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
DOI
10.25365/thesis.38779
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29195.58397.768366-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die korrekte Schätzung der visuellen Komplexität ist für eine Vielzahl von Anwendungsfeldern von Interesse, denn sie führt zum besseren Verständnis der menschlichen Wahrnehmung und ihrer Abhängigkeit von den Eigenschaften der wahrgenommenen Objekte. Trotz ihrer Bedeutung ist ihre Erfassung weiterhin problematisch. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die wahrgenommene visuelle Komplexität der Stimuli durch die Kombination von objektiven Komplexitätsmaßen (z. B. Bildkompressionen, Kantenerkennungsmaßen etc.) mit individuellen Augenbewegungsstatistiken (z. B. Fixationsdauer, Sakkadenlänge usw.) vorherzusagen. Es sollte die Vorhersagekraft der Augenbewegungsmuster zusammen mit verschiedenen computerisierten Komplexitätsmaßen für die subjektiven Komplexitätsangaben der Versuchspersonen überprüft werden. 60 TeilnehmerInnen – 27 Männern (45 %) und 33 Frauen (55 %), im Alter von 18 bis 68 Jahren (M = 28.08, SD = 10.46) – wurden abstrakte Gemälde und abstrakte, schwarz-weiße Muster in zwei Blöcken für 5 Sekunden präsentiert und währenddessen ihre Augenbewegungen erhoben. Nach der Bildbetrachtung wurden sie gebeten, die wahrgenommene visuelle Komplexität auf einer 7-Punkte-Skala zu bewerten. Anschließend berechneten wir für jeden Durchgang mehrere objektive Parameter der Bildkomplexität und Augenbewegungsstatistiken. Es sollte ebenfalls geklärt werden, ob es einen Unterschied zwischen durch Stimmungsinduktion positiv und negativ gestimmten Versuchspersonen gibt. Für beide Reizkategorien waren diejenigen Modelle die bestgeeignetsten, welche ein objektives, computerisiertes Komplexitätsmaß mit einigen ausgewählten Augenbewegungsparametern kombinierten. Wir schließen daraus, dass obwohl objektive Maßnahmen, wie Bildkompressionen oder Kantendetektionsmaße, eine bequeme und oft ausreichende Angleichung der visuellen Komplexität liefern, Augenbewegungsmessungen helfen können die Vorhersagen zu verbessern.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
visuelle Komplexität objektive Komplexität Blickbewegungen Stimmung (-sinduktion)
Autor*innen
Jadwiga Ilona Takacs
Haupttitel (Deutsch)
Bestimmung der wahrgenommenen visuellen Komplexität anhand objektiver Bildeigenschaften und Blickbewegungsmessungen
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
115 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.00 Psychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC12662879
Utheses ID
34353
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
