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"Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit"
Konfliktsensitiver Journalismus in Bezug auf die Berichterstattung zum Syrien-Konflikt
Bernhard Michael Gungl
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Friedrich Hausjell
DOI
10.25365/thesis.38816
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30282.80699.821254-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit geht der Frage nach, mit welchen Maßnahmen der Journalismus dazu beitragen kann, ein Frieden fördernder und Konflikt lösender Journalismus zu sein.
Ausgehend von der Tatsache, dass die tägliche Arbeit der Journalisten durch interne (strukturbedingte) sowie externe (kommunikationswissenschaftlich erklärbare) Faktoren beeinflusst wird, und sich dies in Folge auch auf die Berichterstattung und die Rezeption des Publikums auswirken kann, werden unterschiedliche Theorien eines sogenannten "Friedensjournalismus" vorgestellt. Diese Theorien gehen davon aus, dass es zahlreiche Determinanten gibt, durch welche der Journalist zu einer "besseren" - im Rahmen von Konflikten und Kriegen Frieden fördernden - Berichterstattung beitragen kann.
Auf Basis dieser Theorien und Ansätze und auf Basis eines Expertengespräches mit einer Journalistin, welche sich selbst seit Jahren mit dem Thema des Friedensjournalismus auseinander setzt, sollen anhand des aktuellen und seit Jahren andauernden Konfliktes in Syrien eben diese Möglichkeiten eines lösungsorientierten, Frieden fördernden Journalismus untersucht werden. Dazu wird die Berichterstattung in ausgewählten österreichischen Tageszeitungen einer quantitativ-inhaltsanalystischen Untersuchung unterzogen.
Es zeigt sich beispielsweise, dass gerade Empathie, wie auch Lösungsorientierung und soziale Identifikation, im Untersuchungsmaterial häufig auszumachen ist. Auf der anderen Seite zeigt sich etwa als negativer Aspekt, dass die in der Berichterstattung zum Konflikt verwendeten Quellen nur marginal einer kritischen Prüfung unterzogen werden.
Die Thematik verliert aufgrund der aktuellen politischen Lage rund um die Welt nicht an Aktualität, findet jedoch trotz bereits jahrzehntelanger Forschungstradition unterdurchschnittlich wenig Beachtung. Diese Arbeit soll den Themenbereich der friedensjournalistischen Forschung bekannter und einer genaueren Untersuchung zugänglicher machen. --- 1 DVD-ROM
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
peace journalism peace journalism conflict sensitivity conflict journalism
Schlagwörter
(Deutsch)
Friedensjournalismus Konfliktsensitiver Journalismus Journalismus Frieden Konfliktsensitivität Konflikt-Journalismus
Autor*innen
Bernhard Michael Gungl
Haupttitel (Deutsch)
"Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit"
Hauptuntertitel (Deutsch)
Konfliktsensitiver Journalismus in Bezug auf die Berichterstattung zum Syrien-Konflikt
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
308 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Friedrich Hausjell
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.02 Kommunikationstheorie ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.12 Kommunikationsprozesse ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.30 Massenkommunikation, Massenmedien: Allgemeines ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.33 Pressewesen ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.40 Nachrichtenwesen ,
15 Geschichte > 15.01 Historiographie ,
15 Geschichte > 15.76 Vorderer und mittlerer Orient
AC Nummer
AC13031187
Utheses ID
34387
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
