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Women's life and freedom versus men's 'honour'
the perception of honour and 'honour'-based killings in Turkish society
Gulen Seda Tan
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Master of Arts in Human Rights
Betreuer*in
Gabriele Rasuly-Paleczek
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38849
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29699.85240.704360-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die bei Völkern aus unterschiedlichen Religionen, Nationalitäten bzw. Regionen in Ländern der ganzen Welt auftretenden "Ehrenmorde" stellen die extremste Form von Gewalt gegen Frauen dar. Jedes Jahr sterben Tausende von Frauen durch die Hand von Angehörigen und Beziehungspartnern, nachdem sie durch "falsches" Verhalten "Schande" über ihre Familie gebracht haben. Die vorliegende Studie untersucht unterschiedliche gegenwärtige Auffassungen des "Ehr"-begriffs, welcher als maßgeblicher Faktor den Ehrenmorden zugrunde liegt, sowie den Zusammenhang zwischen diesen Morden und dem Patriarchat, der kollektiver Identität und den Familien- und Verwandschaftsstrukturen. Diese Tötungen im Namen der Ehre werden in Bezug auf die Menschenrechte und insbesondere als geschlechterspezifische Diskriminierung diskutiert. Die Diskussion erfolgt unter Anwendung eines multidisziplinären Ansatzes, um die Komplexität und die Multidimensionalität des Problems erfassen zu können. Die Analyse baut auf früheren Forschungsarbeiten auf und basiert auf Berichten und Statistiken von internationalen und nationalen Organisationen und staatlichen Institutionen der Türkei sowie auf Pressemitteilungen und Medienberichten. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Türkei, wo derartige Verbrechen verbreitet sind, jedoch werden auch andere Kontexte einbezogen und analysiert. Es werden die Fortschritte in Bezug auf den Status der Frauen, die in der Türkei seit der Gründung der Republik gemacht wurden, untersucht. Die aktuellen Hindernisse für die Bekämpfung solcher Frauenmorde in der Türkei, wie etwa die Umsetzung der Gesetzgebung und die politischen Linie und die Unterscheidung zwischen "Töre" und "Namus"-Tötungen, werden beleuchtet. Die Studie schließt mit mehreren Vorschlägen für politische Entscheidungsträger und Justizbehörden zur Vorlage einer effektiven Antwort auf geschlechtsspezifische Gewalt.
Abstract
(Englisch)
Occurring among people of different religious faiths, different nationalities and in different regions and countries across the world, killings of women in the name of ‘honour’ is the most extreme form of violence against women. Thousands of women lose their lives every year at the hands of their families and intimate partners for behaving ‘improperly’ and bringing ‘dishonour’ to them. In this study, current understandings of the notion of ‘honour’ as an integral part of ‘honour’-based killings, and the link between these killings and patriarchy, collective identity and kinship family structure are investigated. Such killings are discussed as a human rights matter, specifically as discrimination on the basis of gender. A multidisciplinary approach is applied in order to capture the complexity and multidimensionality of the problem. The analysis is based on previous research, reports and statistics by international and national organisations and Turkish state institutions and also press statements and media articles. The particular focus is on Turkey, where such crimes are prevalent, but other contexts are also considered as a source. Turkey’s progress regarding the status of women since the foundation of the Republic is investigated. Current impediments to combating such killings in Turkey, such as the implementation of laws and government policies and the distinction between ‘töre’ and ‘namus’ killings in criminal proceedings, are examined. The study concludes with several suggestions to policy-makers and legal authorities for providing an effective response to gender-specific violence.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
honour honour-based killing Turkey gender
Schlagwörter
(Deutsch)
Ehre Ehrenmord Türkei Gender
Autor*innen
Gulen Seda Tan
Haupttitel (Englisch)
Women's life and freedom versus men's 'honour'
Hauptuntertitel (Englisch)
the perception of honour and 'honour'-based killings in Turkish society
Paralleltitel (Deutsch)
Leben und Freiheit der Frauen versus Ehre der Männer : die Wahrnehmung von Ehre und Ehrenmorden in der türkischen Gesellschaft
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
117 Seiten : 1 Karte
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Gabriele Rasuly-Paleczek
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
86 Recht > 86.85 Menschenrechte
AC Nummer
AC13069250
Utheses ID
34414
Studienkennzahl
UA | 992 | 884 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1