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The significance of European Union citizenship for the right of free movement
Isabelle Luciane Colette Schwall
Art der Arbeit
Master-Thesis (ULG)
Universität
Universität Wien
Fakultät
Postgraduate Center
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Universitätslehrgang Europäisches u. Intern. Wirtschaftsrecht
Betreuer*in
Peter Fischer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38923
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29437.89771.846555-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Europäische Unionsbürgerschaft – eine gemeinsame Staatsbürgerschaft, das Teilen von Rechten und Pflichten mit den Bürgern aller 28 europäischen Mitgliedstaaten. Reisen, Arbeiten und Leben in allen Mitgliedstaaten ohne die Erfüllung jeglicher verwaltungstechnischer Formalität wie z.B. Visa, Aufenthaltsgenehmigung oder Arbeitserlaubnis. Das Recht das Europäische Parlament als gemeinsame Institution zu wählen oder selbst gewählt zu werden. Konsularischen Schutz in jedem einzelnen Mitgliedstaat zu geniessen. Vor 65 Jahren erschien dies als ein unerfüllbarer Wunsch. Und wie ist es heute? Ist heute der Traum einer europäischen Einheit und der Gründung einer sogenannten 'europäischen Grossfamilie' in Erfüllung gegangen? Oder bleibt dies alles nur ein unerfüllbarer Traum, ein altes Mythos an dem wir uns festklammern? Stellt die Einführung einer gemeinsamen europäischen Unionsbürgerschaft einen grossen Schritt vorwärts in dem Aufbau einer Union ohne Grenzen und mit einem freien Personenverkehr, dar? Oder werden die Bürger an den Grenzen der Union immer noch Hindernissen jeglicher Art ausgesetzt und wir sind meilenweit von einer Union ohne Grenzen entfernt? Die vorliegende Master Thesis hat sich zum Ziel gesetzt, einen näheren, auch ein wenig kritischen Blick auf dieses zielstrebige Projekt Europas zu werfen. Dies bedarf eines detaillierten Rückblicks auf die Geschichte Europas und auf den Ursprung des europäischen Gedankenguts zu Beginn der 1950er Jahre. Die europäische Unionsbürgerschaft besitzt zweifellos zahlreiche Vorteile. Doch dieses fundamentale persönliche Recht auf Bewegung- und Aufenthaltsfreiheit ist leider immer noch an zu viele Voraussetzungen und Einschränkungen gebunden. In den zwei ersten Sektionen der Einführung beschäftigt sich diese Arbeit mit einem historischen Überblick der ersten Babyschritte der Europäischen Union und der Idee der Einführung eines Binnenmarkts. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste ein 8 zerstörtes Europa seine Handelsmärkte neu aufbauen. Vor diesem, zu Beginn vor allem wirtschaftlichen Hintergrund, kam nach und nach der Wunsch einer Annäherung zwischen den jeweiligen zerstrittenen Völker Europas und der Gründung eines gemeinsamen Markts. Dies wurde zum ersten Mal durch das Pariser Abkommen von 1951, welches einen gemeinsamen Markt für Kohle und Stahl (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) erstellte, ermöglicht. Ein paar Jahre später in 1957 legte der Vertrag von Rom den Grundstein für die Gründung der Europäischen Union und führte zum ersten Mal den Begriff des freien Personenverkehrs ein. In ihrem Hauptteil beinhaltet diese Arbeit eine Sektion, welche die Situation in Europa vor dem Eintritt der europäischen Unionsbürgerschaft durch den Maastrichter Vertrag in 1992 schildert. In einer zweiten Sektion werden die Neuerungen, welche diese neue Bürgerschaft mit sich bringt, dar gestellt. Das Konzept der Unionsbürgerschaft wurde auf Basis eines internationalen Abkommens in 1992 eingeführt, jedoch mussten die Vorschriften auch in EUSekundärrecht übertragen werden. Aus diesem Grund beschäftigt sich eine dritte Sektion dieser Arbeit mit der Freizügigkeitsrichtlinie aus 2004. Die Conclusio dieser Master Thesis beschäftigt sich schlussendlich in einer ersten Sektion mit der Erkenntnis, dass die Einführung der Unionsbürgerschaft ohne Zweifel einen Fortschritt in der Ausübung ihrer Freizügigkeitsrechte für die Bürger darstellt. Man muss jedoch in einer zweiten Sektion feststellen, dass die bestehenden gesetzlichen Bestimmungen den Mitgliedstaaten immer noch zu viele Schlupflöcher zur Verfügung stellen, welche es ihnen ermöglichen, die Freizügigkeitsrechte einzuschränken. Abschliessend wirft diese Arbeit einen Blick auf die Reaktionen, welche die Europäische Unionsbürgerschaft in der Literatur hervorgerufen hat.
Abstract
(Englisch)
European Union citizenship - a common nationality including rights and duties shared with the citizens of all 28 Member States of the European Union. Being able to travel, to work and to live in every Member State without visa, residence or work permit. Enjoying the right to vote and to be elected to a common European institution, namely the European Parliament. Being protected by the consular authorities of any Member State. Sixty-five years ago, this sounded like an unrealizable dream. And today? Has the dream of an European unity, of the creation of an 'European family' really become reality or has it always been an will continue to constitue a myth? Has the introduction of a common nationality for all European Union citizens been a huge step forward in the introduction of a borderless Union where free movement of persons is guaranteed? Or do citizen still face barriers of all kinds at the borders of the Union? The following Thesis seeks to take a closer and also critical look at this ambitious project of the European bodies. It analysis its origins in the history going back to the very beginnings of the idea of an European Union. European Union citizenship has evident and indisputable advantages. However, this fundamental and personal right to free movement and residence is still tied to a heap of conditions and limitations which create barriers and obstacles to the full exercise of free movement rights. In the two first sections of its introduction, this paper gives a historical review of the first baby steps of the European Union and the idea of the completion of an internal market. After the Second World War, a destroyed Europe had to reconstruct its trade markets. Out of this merely economic idea grow the wish to approach the disunited people of Europe and create a common market. This has been made possible in 1951 by the Treaty of Paris establishing a common market for coal and steel (European 11 Coal and Steel Community). A few years later in 1957, the Treaty of Rome laid the foundation stone of the European Community by introducing for the first time the notion of 'free movement of persons' within the Member States of the, at that time called, 'European Community'. In its main part, this Thesis comprises a first section which describes the situation in Europe before the Treaty of Maastricht introduced the European Union citizenship in 1992. In a second section, it presents the major changes operated by the new citizenship. Introduced by the treaties in 1992, this new concept an its provisions needed to be enshrined in secondary law. A third section therefore deals with the Residence or Citizenship Directive of 2004 which aims to conglomerate and regroup the significant case law of the ECJ and the existing legislation as regards the free movement and residence rights in one single document. The Thesis then concludes by considering in a first section that without any doubt, the introduction of Union citizenship has operated significant improvements in the ongoing process of the completion of an internal market without borders. However and unfortunately, one must agree in a second section, that the legislation still provides the Member States too many possibilities which enable them to escape their obligations and restrict free movement rights. To conclude, this thesis will have a look at the echoes of the new concept in the literature and in the press.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
European Union citizenship free movement rights free movement of persons
Schlagwörter
(Deutsch)
Europäische Unionsbürgerschaft freier Personenverkehr Freizügigkeitsrechte
Autor*innen
Isabelle Luciane Colette Schwall
Haupttitel (Englisch)
The significance of European Union citizenship for the right of free movement
Paralleltitel (Deutsch)
Die Auswirkung der Europäischen Unionsbürgerschaft auf den freien Personenverkehr
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
89 Seiten
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Peter Fischer
Klassifikation
86 Recht > 86.86 Europarecht: Allgemeines
AC Nummer
AC13034341
Utheses ID
34480
Studienkennzahl
UA | 992 | 548 | |
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