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Sportlichkeit und das 2D:4D-Verhältnis
Andrea Moser
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Anthropologie
Betreuer*in
Sylvia Kirchengast
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.38987
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29860.36243.160461-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese empirische Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss pränataler Hormone auf die Sportlichkeit beim Menschen. Als Indikator für die Konzentration der pränatalen Hormone Testosteron und Östrogen im Mutterleib wurde das Längenverhältnis von Zeige- und Ringfinger („2D:4D-Verhältnis“) herangezogen. Es existieren bereits einige Studien, welche das Fingerlängenverhältnis mit Sport in Verbindung bringen, wobei das Fingerlängenverhältnis meist negativ mit sportlicher Leistung korreliert. Da dieser Zusammenhang noch nicht vollständig verstanden ist, soll diese Studie an Wiener Studenten den Datenpool erweitern. Dafür wurde die Hypothese aufgestellt, dass sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen größere Sportlichkeit mit einem kleineren Fingerlängenverhältnis einhergeht. Die Daten von 152 Probanden wurden an Standorten der Universität Wien im Zeitraum vom 29. 1. bis 16. 4. 2015 mittels Fragebogen und Schiebelehre erhoben, 150 davon ausgewertet und analysiert. Die Sportlichkeit wurde vorwiegend nach Häufigkeit und Dauer der Sportausübung in vier Kategorien eingeteilt (Nichtsportler, Gelegenheitssportler, Freizeit- u. Breitensportler und Leistungs- u. Hochleistungssportler), sowie Extremgruppen von Personen, die wenig Sport betreiben und solchen, die viel Sport betreiben, gebildet. Mittels Kruskal-Wallis-Test wurden die vier Kategorien, sowie mittels Mann-Whitney U-Test die Extremgruppen in Bezug auf das Fingerlängenverhältnis getrennt für beide Geschlechter in beiden Händen verglichen. Dabei konnte ein signifikanter Unterschied zwischen den Extremgruppen in der linken Hand bei den Frauen in die erwartete Richtung gefunden werden (T=2,020, p=0,049, N=54). Dies weist darauf hin, dass zumindest bei den Frauen Sportlichkeit durch pränatale Hormone beeinflusst wird. Die Frage, warum bei den Männern kein derartiger Zusammenhang gefunden werden konnte, sowie weitere Erkenntnisse aus dieser Arbeit werden ebenfalls diskutiert.
Abstract
(Englisch)
This empirical study investigates the influence of prenatal hormones on athleticism in humans. The ratio of the second and fourth digit (2D:4D) was used as an indicator for the concentrations of Testosterone and Oestrogen in the womb. Several existing studies relate the digit ratio to sports. In most of these studies 2D:4D correlates negatively with achievement in sports. As this relationship is not completely understood, this work attempts to enlarge the body of data by a sample of Viennese students. Therefore a hypothesis was formulated: In both men and women greater athleticism is associated with a smaller digit ratio. The data of 152 subjects was collected in the time between January 29th and April 16th 2015. A questionnaire and a digital calliper were used for this purpose, and the data of 150 people was analysed. Athleticism was categorised into four categories (people who don't do any sports, who do little sports, who do sports frequently and who do sports often) mostly by frequency and duration of exercise. Additionally, extreme groups were composed of people who do no or little sports and people who do sports often. Kruskal-Wallis-analysis was used to compare the four categories and Mann-Whitney U test was utilised to compare the extreme groups. The results revealed a significant difference of the extreme groups in the expected direction for women in the left hand (T=2,020, p=0,049, N=54). This suggests an influence of prenatal hormones on athleticism in women. Along with the question, why this relationship could not be found in men, further findings are being discussed.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
sports athleticism 2D:4D-ratio digit ratio
Schlagwörter
(Deutsch)
Sport Sportlichkeit 2D:4D-Verhältnis Fingerlängenverhältnis
Autor*innen
Andrea Moser
Haupttitel (Deutsch)
Sportlichkeit und das 2D:4D-Verhältnis
Paralleltitel (Englisch)
Athleticism and 2D:4D-Ratio
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
88 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sylvia Kirchengast
Klassifikationen
42 Biologie > 42.88 Physische Anthropologie ,
76 Sport > 76.99 Sport, Freizeit, Erholung: Sonstiges
AC Nummer
AC12709033
Utheses ID
34537
Studienkennzahl
UA | 066 | 827 | |
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