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Gesellschaftliche Wahrnehmung und mediale Präsenz der indigenen Sprachen Guatemalas und Mexikos im Vergleich
Magdalena Hell
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Italienisch UF Spanisch
Betreuer*in
Peter Cichon
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39000
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29351.96622.537361-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den indigenen Sprachen in den lateinamerikanischen Ländern Guatemala und Mexiko, insbesondere mit deren Wahrnehmung in der Gesellschaft. Seit der Eroberung der Länder durch die Spanische Krone wurden die Bewohnerinnen und Bewohner der Länder brutal unterdrückt und es wurde ihnen verboten, ihre Muttersprachen zu sprechen, stattdessen mussten alle Spanisch lernen. Bis heute kämpft die Bevölkerung um ihre Rechte bezüglich ihrer Kulturen und ihrer Sprachen. Trotz positiver Veränderungen in der Verwendung der indigenen Sprachen kämpfen die Sprecherinnen und Sprecher nach wie vor mit Diskriminierung und ungerechter Behandlung. Es geht darum, die Meinungen einzelner Personen sowohl aus Guatemala als auch aus Mexiko zu der aktuellen Sprachensituation zu beschreiben. Um eine kurze Einführung zu geben, werden anfangs allgemeine Daten und Informationen über die beiden Länder, sowie die Besonderheiten der Bevölkerung und deren Sprachensituation erläutert. Außerdem wird für jedes Land die Geschichte ab der Conquista beschrieben, um die aktuelle (Sprachen-) Situation der indigenen Bevölkerung verstehen zu können. Für die Untersuchung der gesellschaftlichen Wahrnehmung der indigenen Sprachen werden öffentliche Foren im Internet analysiert, um sich aus den Einträgen ein grobes Bild über die Meinung der Bevölkerung zu dem Thema zu machen. Außerdem wird die Präsenz der Thematik in unterschiedlichen Medien betrachtet, wofür Online-Artikel untersucht und Beispiele für indigene Fernsehsender und Videos aus dem weltweit bekannten Videoportal „Youtube“ dargelegt werden. In der Arbeit wird untersucht, ob ein Unterschied in der Wahrnehmung des Themas der Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Länder Guatemala und Mexiko zu sehen ist. Die Ergebnisse zeigen dahingehend allerdings keine Unterschiede; in den Foren wurde eine generelle Unzufriedenheit mit der Sprachensituation in beiden Ländern festgestellt und auch in den Online-Artikeln und den audiovisuellen Medien waren keine erwähnenswerten Verschiedenheiten erkennbar.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
indigene Sprachen Guatemala Mexiko
Autor*innen
Magdalena Hell
Haupttitel (Deutsch)
Gesellschaftliche Wahrnehmung und mediale Präsenz der indigenen Sprachen Guatemalas und Mexikos im Vergleich
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
118 Seiten : Diagramme, Karten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Cichon
Klassifikationen
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.31 Spanische Sprache ,
73 Ethnologie > 73.64 Sprache, Kommunikation
AC Nummer
AC13002534
Utheses ID
34549
Studienkennzahl
UA | 190 | 350 | 353 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1