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Ist das optische Gestaltphänomen komprimierte visuelle Information?
Diskussion des Bindingproblems mit Bezügen zum visuellen ästhetischen Empfinden
Stefan Zabransky
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Helmut Leder
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39025
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29435.79565.285760-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Statistische Gemeinsamkeiten der Bewertung visueller Merkmale (Leder, Belke, Oebers, & Augustin, 2004; Reber, Schwarz, & Winkielman, 2004) deuten, trotz hoher Variabilität des subjektiven Erlebens, auf zumindest einen geteilten positiv erlebten Stimulationszustand hin. In Bezug auf die Evolutionstheorie liegt der einzige Zweck des Gehirns in der Anpassung des Organismus an die Umwelt. Auf Grund der limitierten Energieressourcen des Gehirns läge eine Adaptation in der Verbesserung des Energieverbrauchs. Dementsprechend sollte die Bewertung visueller Informationen auch deren Beitrag zur Verbesserung der Energiebilanz umfassen. Dieses Kriterium könnte durch die Komprimierbarkeit visueller Informationen erfüllt werden und würde darüber hinaus auch die Wahrnehmung von Gesetzmäßigkeiten in der Umwelt ermöglichen. Die vorliegende Arbeit argumentiert, dass die interferenzbasierte Synchronisation von Informationsweiterleitungswahrscheinlichkeiten eine Erklärung liefern könnte, wie visuelle Information durch einfache Zellmechanismen strukturiert werden könnte. Durch Zusammenfassung von Redundanz und Verringerung zufälliger Variabilität visueller Merkmale werden quantitativ mehr Informationen mit weniger Energie weitergeleitet. Um eine Verbindung zwischen physiologischen und introspektiven Messungen herzustellen, werden Hypothesen entwickelt, die testen sollen, ob positiv erlebte Stimulation durch visuelle Merkmale in Abhängigkeit von dem Prozess der Informationsmaximierung durch Energieminimierung steht.
Abstract
(Englisch)
Despite the high variability of the subjective experiences, statistical effects assessing visual features (Leder, Belke, Oeberst, & Augustin, 2004; Reber, Black, & Winkielman, 2004) suggest at least one shared positive feature-dependent state of stimulation. With regard to the theory of evolution, the only purpose of the brain is the adaptation of the organism to its environment. Due to the depletable energy resources a reduction of the brain’s energy consumption would be adaptiv. Accordingly, the assessment of visual information should include their contribution to the improvement of the brain’s energy balance. This criterion could be met by the compressibility of visual information and would furthermore enable the perception of regularities in the environment. The presented work argues that synchronisation based on interference of forwarding probability of information could provide an explanation how visual perception is structured by simple cells. By summarizing redundancy and reducing random variability of visual features, more information is transmitted using less energy. To bridge the gap between physiological and introspectiv measurements, hypotheses are developed to test a dependency of positive experienced stimulation of visual features on the process of information-maximization by energy-minimization.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Aesthetic Binding
Schlagwörter
(Deutsch)
Gestalt Ästetik Binding
Autor*innen
Stefan Zabransky
Haupttitel (Deutsch)
Ist das optische Gestaltphänomen komprimierte visuelle Information?
Hauptuntertitel (Deutsch)
Diskussion des Bindingproblems mit Bezügen zum visuellen ästhetischen Empfinden
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
67 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Helmut Leder
Klassifikationen
42 Biologie > 42.21 Evolution ,
77 Psychologie > 77.12 Gestaltpsychologie ,
77 Psychologie > 77.22 Phänomenologische Psychologie ,
77 Psychologie > 77.40 Wahrnehmungspsychologie
AC Nummer
AC12669293
Utheses ID
34571
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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