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Welche Darbietungen kommen aus der "offenen" Sphäre?
OKTO - Partizipation am Beispiel dreier Sendungsmacher
Elke Wimmer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Hilde Haider
DOI
10.25365/thesis.3938
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30081.31931.741862-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Fokus dieser Arbeit liegt auf den Sendungsmacher von OKTO, dem ersten partizipativen Fernsehsender Österreichs. Mein Ziel ist, die Arbeit und Situation der aktiv Beteiligten zu betrachten, da ich der Meinung bin, dass neben den vielen theoretischen Diskursen der wichtigste Bestandteil eines partizipativen Rundfunkkanals oftmals untergeht.
Ich versuche herauszufinden in wiefern Ansätze aus Brechts Radiotheorie bei OKTO wieder findbar sind.
Aus Bertold Brechts „Radiotheorie“ habe ich seinen Satz „… was für Darbietungen da aus der Sphäre kamen“ in Bezug auf OKTO diskutiert und werde in Folge drei von mir gewählte Sendungen vorstellen, wie im Titel dieser Diplomarbeit sichtbar wird.
„Welche Darbietungen kommen aus der ‚offenen‛ Sphäre? OKTO – Partizipation am Beispiel dreier Sendungsmacher“.
„Offen“ steht als Verbindung für freie Meinungen, einen offenen Zugang sowie eine gewisse Ähnlichkeit zu „Offenen Kanälen“. Die Gemeinsamkeit liegt in der Partizipation, obwohl OKTO kein „Offener Kanal“ ist.
Anfangs stelle ich partizipative Medienprojekte vor, welche als direkte Vorläufer von OKTO gesehen werden können.
Anschließend betrachte ich Brechts Aussagen, Forderungen und Ziele, welche er mit der Radiotheorie bezwecken wollte. Mit OKTO ist diese Theorie nicht direkt vergleichbar, da dieser Sender seinen Ursprung im Jahr 2005 hatte, Brechts pädagogischen Absichten, die Gesellschaft in einem sozialen Kollektiv stärker zu machen, jedoch im Kontext der Weimarer Republik zu sehen sind.
Danach stelle ich den Fernsehsender OKTO vor, seine Richtlinien und Grundsätze um in Folge die drei Sendungsmachern und Sendungen „Aufdraht“, „AKKU“ und „KIT“ vorzustellen. Ich erläutere Inhalt und Struktur von je zwei Sendungen. Die erste Sendung aus dem Jahr 2005 und eine aktuelle aus dem Sommer 2008. Anhand der davor geführten Experteninterviews betrachte ich die Arbeitsweisen, Voraussetzungen, Umstände und Ziele der jeweiligen Sendung. In der Produktionsanalyse wird dies verdeutlicht und der wichtigste Zugang für mich hergestellt.
Abschließend zeige ich Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Sendungsproduzenten auf. Hierbei ist wichtig, dass ich nicht auf technischen Fehler eingehen werde, da im Kontext einer ehrenamtlichen Tätigkeit das Gesamtbild entscheidend ist.
Zusammenfassend lässt sich anmerken, dass Bertold Brechts Radiotheorie mit OKTO zwar in keiner direkten Verbindung steht, sein Ziel, eine Veränderung der Gesellschaft ansatzweise bei OKTO zu erkennen ist. Als partizipativer Fernsehsender stellt OKTO in der österreichischen Medien- und Fernsehlandschaft ein wichtiges Vorzeigebeispiel dar. Wie sich in Bezug auf die Sendungsmacher und Sendungen herausgestellt hat, wird Brechts Aussage gültig: „Es ist ohne Experimente einfach nicht möglich.“ Einerseits werden diese Experimente innerhalb der Sendung sichtbar und am Beispiel von KIT gezielt eingesetzt. Andrerseits wird dies im Senderkonzept von OKTO erkennbar, da es in Österreich noch nie einen nichtkommerziellen, partizipativen Fernsehsender gegeben hat.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Okto Community TV Wien Bertolt Brecht Radiotheorie Partizipation nicht-kommerziell Fernsehen
Autor*innen
Elke Wimmer
Haupttitel (Deutsch)
Welche Darbietungen kommen aus der "offenen" Sphäre?
Hauptuntertitel (Deutsch)
OKTO - Partizipation am Beispiel dreier Sendungsmacher
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
157 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Hilde Haider
AC Nummer
AC07564251
Utheses ID
3470
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
