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Mobilität von Studierenden unter Betrachtung der Aspekte Persönlichkeit, Bedenken und Selbstwirksamkeit
Sandra Strini
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Psychologie
Betreuer*in
Ulrike Sirsch
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39232
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30402.26317.424570-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Studie hat sich mit dem Thema „Mobilität von Studierenden“ unter den Aspekten „Persönlichkeit, Selbstwirksamkeit und Bedenken“ beschäftigt. Die Entwicklungsphase „Emerging Adulthood“ diente hierbei als Hintergrund, laut Arnett (2000) umfasst diese Personen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, mit Erweiterung durch Buhl und Lanz (2007) auf 29 Jahre. Die Arbeit ist Teil eines Projekts mit den Kolleginnen Bartmann und Stöger, welche sich mit den Schwerpunkten „unterschiedlich Identitätsaspekte“ (Bartmann, 2015) und „verschiedenen Motiven“ (Stöger, in Vorbereitung) beschäftigt haben. Der Online - Fragebogen wurde von 672 Personen vollständig ausgefüllt, wobei für die vorliegende Untersuchung eine Stichprobe von 613 Personen (356 Frauen, 257 Männer) verwendet wurde. Die Persönlichkeitsstruktur wurde durch den NEO – FFI – 30 (Körner et al., 2008) erfragt, die Selbstwirksamkeit durch den Fragebogen Allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung von Schwarzer und Jerusalem (1999). Die Ergebnisse bzgl. Persönlichkeit und Auslandsaufenthalt zeigen, dass vor allem die Merkmale Extraversion, Offenheit für Erfahrung und Gewissenhaftigkeit signifikante Gruppenunterschiede aufweisen, außerdem fließt das Alter in die Persönlichkeitsmerkmale Extraversion und Neurotizismus mit ein. Bei der Anzahl der Bedenken zeigt sich, dass Studierende mit bereits absolviertem Aufenthalt eine signifikante Korrelation der Anzahl der Bedenken mit Offenheit für Erfahrung aufweisen sowie eine tendenzielle Korrelation mit Extraversion vorliegt. Bei der Gruppe Studierende, welche kein Interesse daran zeigen, scheint Neurotizimus einen tendenziellen Zusammenhang mit der Anzahl der Bedenken zu haben. Zur subjektiven Persönlichkeitsveränderung ist zu sagen, dass positive Veränderungen wie erhöhte Selbstständigkeit im Vordergrund stehen, die negativen (z.B. Fernweh) laut dieser Studie nicht so sehr. Des Weiteren wurden sehr viele weitere Veränderungen (z.B. neue Freunde) nach einem akademischen Auslandsaufenthalt genannt. Die Selbstwirksamkeit weist laut vorliegender Studie keine signifikanten Unterschiede in den Gruppen auf. Bei den Bedenken zeigt sich, dass vorrangig persönliche Bedenken wie fehlende soziale Kontakte vor Ort oder die Trennung von der Familie geäußert wurden, gefolgt von akademischen Bedenken wie z.B. ein Zeitverlust durch den Aufenthalt. Organisatorische Bedenken hingegen kommen sehr selten vor.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mobilität von Studierenden Persönlichkeit Bedenken Selbstwirksamkeit
Autor*innen
Sandra Strini
Haupttitel (Deutsch)
Mobilität von Studierenden unter Betrachtung der Aspekte Persönlichkeit, Bedenken und Selbstwirksamkeit
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
125 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Sirsch
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.53 Entwicklungspsychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.57 Erwachsenenpsychologie
AC Nummer
AC12692389
Utheses ID
34753
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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