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Absolute Außenseiter?
eine inhaltsanalytische Untersuchung der Texte von Sportjournalistinnen und Sportjournalisten
Sabine Glinker
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Magisterstudium Publizistik-u.Kommunikationswissenschaft
Betreuer*in
Klaus Lojka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39372
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29585.25247.779253-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ein zentraler Aspekt der Geschlechterforschung ist der Zusammenhang zwischen Geschlecht, Macht und Medien. Ein Paradebeispiel für die Geschlechterdifferenz ist die Sportberichterstattung: Männliche Sportler, männliche Sportjournalisten und männliche Sportfans werden überproportional wahrgenommen und repräsentiert. Daraus folgt, dass die Arbeit im prestigeträchtigen und aufmerksamkeitsstarken Fußball Frauen oft nicht zugetraut wird. Bislang liegen keine Studien vor, die Unterschiede zwischen weiblichem und männlichem Schreibstil im Sportjournalismus auf den Grund gehen. Als theoretische Grundlage ist die Systemtheorie nur eingeschränkt nutzbar. Die Cultural Studies sind im Rahmen dieser Untersuchung besser geeignet, da sie durch ihre Konzentration auf Kultur, Macht und Medien besser mit den Theorien der Gender Studies vereinbar sind. Mit ihrem Konzept des doing gender, also der Entstehung von Geschlecht in Alltagssituationen, ergeben sie das theoretische Gerüst für die Textanalyse. Die Sportberichterstattung muss gewisse Qualitätsanforderungen erfüllen. Besondere Berücksichtigung finden hierbei die Kriterien Bildsprache, Stil und Faktenwissen. Die Analyse zeigt, dass sich die Fragestellung und die Methode auf journalistische Produkte anwenden lassen. Die qualitativen und quantitativen Ergebnisse lassen vorsichtige Schlüsse auf unterschiedliche Schreibstile im Sportjournalismus zu.
Abstract
(Englisch)
A key aspect of Gender Studies is the connection between gender, power and media. Sports journalism serves as a prime example for gender differences: male athletes, male fans and male sports reporters are perceived and represented disproportionately. In consequence, female sports journalists are not thought to be capable of covering such a prestigious sport as football. So far, no studies have been conducted in the German-speaking world to investigate the differences between female and male style of writing in the field of sports. System theory is of limited use here while the Cultural Studies are well suited in their focus on culture, power and the media. Together with the concept of doing gender they are forming the framework for this thesis, Sports journalism has to meet certain requirements in terms of quality. Especially the metaphorical language, style and factual knowledge need to be taken into consideration. The analysis shows that the initial question as well as the method adapt to the material. The findings support the conclusion that women sports journalists may use a different style in writing.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Sporty Journalism Gender Studies Content Analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Sportjournalismus Gender Studies Inhaltsanalyse
Autor*innen
Sabine Glinker
Haupttitel (Deutsch)
Absolute Außenseiter?
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine inhaltsanalytische Untersuchung der Texte von Sportjournalistinnen und Sportjournalisten
Paralleltitel (Englisch)
Outright Outsiders? An Analysis of Texts by Female and Male Sports Journalists
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
130, [53] S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Klaus Lojka
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft ,
05 Kommunikationswissenschaft > 05.39 Massenkommunikation, Massenmedien: Sonstiges
AC Nummer
AC12733216
Utheses ID
34876
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1