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Die Rolle geschlechtergerechter Sprache in der immersiven Sprachbildung
Laura Katarina Cemmel
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsch als Fremd- und Zweitsprache
Betreuer*in
İnci Dirim
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39443
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29301.60544.961255-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, welche Rolle geschlechtergerechte Sprache in der immersiven Sprachbildung eines Kindergartens spielt. Es wurden qualitative Methoden angewendet, um eine Hypothese bilden zu können. Dabei wurde mittels wissenschaftlicher Beobachtungen untersucht, inwiefern in einem deutschen Kindergarten in Helsinki die ErzieherInnen geschlechtergerecht mit den Kindern kommunizieren. Zudem wurde eine Befragung der Eltern mit Hilfe eines Fragebogens durchgeführt, um ihre Einstellung zum Sachverhalt zu erfahren und die Ergebnisse mit den Schlussfolgerungen aus den Beobachtungen zu vergleichen. Das Beobachtungsprotokoll wurde mit Hilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse untersucht. Die Analyse ergab, dass Jungen häufiger aufgefordert wurden ihr Verhalten zu ändern bzw. etwas zu unterlassen als die Mädchen und sie wurden häufiger ermahnt und kritisiert. Den Jungen wurde jedoch auf der anderen Seite doppelt so oft Interesse bekundet. In einem negativen Kontext wurden häufiger die Namen der Mädchen genannt. Lob wurde Mädchen und Jungen gegenüber in etwa gleich oft ausgesprochen. Bei der Auswertung wurde eine konstruktivistische Perspektive eingenommen. Aus dieser Perspektive sowie mit Hilfe von Vorgaben für das Verwenden von geschlechtergerechter Sprache wurde das gesammelte Material untersucht und bewertet. Die Ergebnisse der Beobachtungen und der Befragung lassen darauf schließen, dass geschlechtergerechte Sprache in dem untersuchten Kindergarten keine Rolle spielt, da sowohl die Beobachtungsergebnisse als auch die Antworten der Eltern darauf hindeuten. Deshalb lautet die daraus resultierende Hypothese: Geschlechtergerechte Sprache wird in immersiven Kindergärten nicht berücksichtigt.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Immersion geschlechtergerechte Sprache Bilingualismus Mehrsprachigkeit früher Zweitspracherwerb früher Fremdspracherwerb
Autor*innen
Laura Katarina Cemmel
Haupttitel (Deutsch)
Die Rolle geschlechtergerechter Sprache in der immersiven Sprachbildung
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
112 Seiten : Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
İnci Dirim
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur
AC Nummer
AC12713877
Utheses ID
34935
Studienkennzahl
UA | 066 | 814 | |
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