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Humor und seine Bedeutung für arbeitsbezogenes Erleben, Verhalten und Burnout im Lehrberuf
Katharina Schmiderer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Alfred Schabmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.3968
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29853.09033.659669-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Hintergrund und Ziel: Ziel der vorliegenden Studie war es die Beziehung zwischen Humorvariablen und Belastungserleben, Belastungsverhalten und Burnout im Lehrberuf genauer zu untersuchen. Es wurde geklärt ob Humor, wie es Ergebnisse der Humorforschung vertreten in Zusammenhang mit einer besseren Bewältigung von Belastungen und geringerem Burnout steht. Das Konstrukt Humor wurde durch seine temperamentelle Basis nach Ruch (1996) und die verschiedenen Humorstile nach Martin et al. (2004) operationalisiert. Es wurde an Hand der Stile nach unterschiedlichen Typen gesucht, die sich in den Variablen des arbeitsbezogenen Erlebens und Verhaltens und in weiterer Folge in den Burnoutdimensionen unterscheiden. Des Weiteren interessierten auch Zusammenhänge einerseits zwischen den Humorvariablen und andererseits zwischen den Humorvariablen und jenen des Arbeitsengagements, der Widerstandskraft gegenüber Belastungen, der arbeitsbezogenen Emotionen und des Burnouts. Methoden: Insgesamt nahmen 127 Lehrer aus österreichischen Gymnasien und Berufsbildenden Höheren Schulen an der Untersuchung teil. Es kamen folgende Verfahren zur Anwendung: MBI, AVEM, HSQ, STHI–T 60. Es wurde eine Clusteranalyse durchgeführt und die gefundenen Stiltypen dann durch Varianzanalysen und bei Bedarf Kruskal und Wallis Tests auf Unterschiede analysiert. Des Weiteren wurden Korrelationen (Pearson bzw. Spearman) und lineare Regressionen herangezogen, um die Zusammenhänge zwischen den erhobenen Variablen genauer zu beleuchten und um zu untersuchen, ob Burnout durch Humorvariablen zu erklären ist. Ergebnisse: Es konnten drei unterschiedliche Humorstiltypen identifiziert werden, wobei einer als Idealtyp und die anderen beiden als Extremtypen bezeichnet werden können. Die Unterschiede lassen darauf schließen, dass ein Lehrer mit idealem Humorstilmuster im Vergleich zu den anderen Typen auch ein gutes Erleben und Verhalten im Beruf an den Tag legt, was mit einem guten Bewältigungsmuster einhergeht. Die Regressionsanalyse zeigt jedoch, dass sich Burnout durch die Humorvariablen alleine nicht zufriedenstellend erklären lässt. Diskussion und Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen die Wichtigkeit von adaptiven Humorstilen im Lehrberuf deutlich auf. Sie müssten jedoch auch an anderen Stichproben bestätigt werden, um von einer Generalisierbarkeit der Ergebnisse sprechen zu können. In dieser Studie wird auf entscheidende Zusammenhänge eingegangen, weshalb hier ein Appell an folgende Studien gerichtet wird, das Augenmerk vor allem auf die Kausalitätsfrage zwischen Humor und Belastung bzw. Burnout zu lenken. Außerdem sollte noch zu weiteren möglichen Einflussfaktoren hinsichtlich der Erklärung von Burnout geforscht werden.
Abstract
(Englisch)
Objectives: The objective of this study is to analyse the links between variables of humor and behavior under pressure or burnout among teaching staff. Its purpose is to show whether humor, as it is claimed by humor research, can be related to a successful management of stress which could consequently lead to a lower risk of the burnout syndrome. The concept of humor is operationalized through its temperamental basis (Ruch, 1996) and humor (Martin et al., 2003). I have tried to discriminate different types based on their work experience, behavior and evidence of burnout by means of style. I was also interested in correlations between variables of humor with each other on the one hand and the link between such variables and job commitment, the resistance to stress, work-related emotions and burnout on the other hand. Methods: I have surveyed 127 teachers from Austrian grammar schools and secondary vocational colleges. The following measurements have been used: MBI, AVEM, HSQ, STHI–T 60. A cluster analysis has been carried out which was then analyzed with the help of variation analysis and Kruskal and Wallis Test. Furthermore I have used correlations (Pearson, Spearman) and linear regressions in order to highlight the links between the variables found and to investigate if burnout can be explained by humor variables. Result: 3 types of styles of humor could be identified, one of which can be regarded as ideal type whereas the other two can be called extreme types. The differences let us draw the conclusion that a teacher with an ideal humor pattern will prove to be well prepared for the challenges of his job and provide a better chance to cope with it. Discussion and conclusion: The findings show the general importance of humor research and particularly the relevance of it in the teaching profession in particular. Of course, they should be endorsed by other samples in order to claim general acceptance. This study deals with correlations but it suggests that future studies should aim at the causal question between humor and burnout.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
humor burnout teachers
Schlagwörter
(Deutsch)
Humor Lehrberuf arbeitsbezogenes Erleben arbeitsbezogenes Verhalten Burnout Belastung Humorstile Heiterkeit Lehrer
Autor*innen
Katharina Schmiderer
Haupttitel (Deutsch)
Humor und seine Bedeutung für arbeitsbezogenes Erleben, Verhalten und Burnout im Lehrberuf
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
98 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Alfred Schabmann
Klassifikationen
77 Psychologie > 77.00 Psychologie: Allgemeines ,
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie ,
80 Pädagogik > 80.99 Pädagogik: Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.31 Lehrpersonal, Erziehungspersonal ,
81 Bildungswesen > 81.50 Pädagogische Psychologie, Unterrichtspsychologie, Schulpsychologie: Allgemeines
AC Nummer
AC07578256
Utheses ID
3500
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
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