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Die Abwehr von Antisemitismus im Europäischen Parlament
Moritz Wein
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Politikwissenschaft
Betreuer*in
Johann Wimmer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39514
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29531.17267.924662-8
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Antisemitismus stellt auch noch 70 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und dem Ende der 2. Weltkrieges ein gesellschaftliches Problem dar. Einstellungsstudien und antisemitische Terrorakte der jüngsten Zeit zeigen, dass Antisemitismus weit verbreitet ist und eine Bedrohung für europäische jüdische Gemeinschaften darstellt. Während das Phänomen Antisemitismus gut erforscht ist, gibt es kaum Forschungen die sich mit der staatlichen Reaktion auf Antisemitismus befassen. Diese Masterarbeit untersucht, in einer Frame-Analyse angelehnt an die Policy-Theorie von Martin Rein und Donald Schön, die Abwehr von Antisemitismus im Europäischen Parlament. Der Untersuchungszeitraum reicht von 2013 bis 2015. Zentrale Forschungsfragen sind etwa: Welche Maßnahmen setzte das Europäische Parlament zur Bekämpfung von Antisemitismus? In welchen Kontexten setzt das Europäische Parlament Maßnahmen zur Bekämpfung von Antisemitismus? Wird Antisemitismus in Europa überhaupt als Problem wahrgenommen? Zur Erhebung dieser Fragen wird die Grounded Theory nach Anselm Strauss und Janet Corbin angewendet. Als Forschungsergebnis wird festgestellt, dass Antisemitismus in den untersuchten Debatten, als Problem gerahmt wird, aber es selten zu konkreten Policy-Vorschlägen und Entschließungen zur spezifischen Bekämpfung von Antisemitismus kommt.
Abstract
(Englisch)
Antisemitism constitutes still, 70 years after the liberation of the extermination camp Auschwitz and the end of World War II, a social issue. Social surveys and the latest terror acts demonstrate that antisemitism is still widespread and that it poses a thread to European Jewish communities. While the phenomenon of antisemitism is widely researched, state reactions to antisemitism remain largely unresearched. This master’s thesis analyzes the European Parliaments efforts to combat antisemitism, while leaning on to the policy analysis theory developed by Martin Rein and Donald Schön. The period of the study is set from 2013 to 2015. Central research questions are: What are the Policies to combat antisemitism set by the European Parliament? Is antisemitism considered as a social problem? The methodology of this thesis is based on the grounded theory by Anselm Strauss and Janet Corbin. The research asserts that antisemitism is framed as a social problem within the inquired parliamentary debates, but that the European Parliament seldom proposes concrete policies or votes on resolutions that specifically counter antisemitism.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Antisemitism combating antisemitism European Parliament European Union European politics politics of memory frame analysis policy analysis Hate Crimes counter terrorism grounded theory
Schlagwörter
(Deutsch)
Antisemitismus Bekämpfung von Antisemitismus Europäisches Parlament Europäische Union Europäische Politik Erinnerungspolitik Vergangenheitspolitik Frame-Analyse Policy-Analyse Hassverbrechen Terrorismusbekämpfung Grounded Theory
Autor*innen
Moritz Wein
Haupttitel (Deutsch)
Die Abwehr von Antisemitismus im Europäischen Parlament
Paralleltitel (Englisch)
The European Parliaments efforts to combat antisemitism
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
181 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Wimmer
Klassifikationen
89 Politologie > 89.51 Parlament ,
89 Politologie > 89.73 Europapolitik, Europäische Union ,
89 Politologie > 89.99 Politologie: Sonstiges
AC Nummer
AC12729786
Utheses ID
35001
Studienkennzahl
UA | 066 | 824 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1