Detailansicht

Vegetationsökologische Grundlagen für Restaurationsprojekte der Auen an der unteren Ybbs
Gudrun Schwarz
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Ecology and Ecosystems
Betreuer*in
Thomas Wrbka
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39538
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29072.39668.888461-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit befasst sich mit ausgewählten Auenstandorten der Ybbs im nördlichen Alpenvorland im Bereich der Bezirksstadt Amstetten. In der Vegetationsperiode 2010 und ergänzend 2011 wurden insgesamt 53 Vegetationsaufnahmen nach Braun-Blanquet (1964) durchgeführt. Diese konnten mit Hilfe syntaxonomischer Klassifiktation 7 in der Literatur beschriebenen Gesellschaften zugeordnet werden. Die Eingliederung war oft schwierig, da Standortsveränderungen und forstliche Tätigkeiten die Bestände stark überprägten. Restvorkommen von Phalaridetum und Salicetum albae sowie gut entwickelte Salicetum purpureae konnten in Hausmening und Winklarn dokumentiert werden. Diese dynamischen Standorte fehlten in den stark regulierten Bereichen Amstetten und Doislau weitgehend. Dort dominierten Hartholzauwälder und bildeten oft unmittelbar am Ufer anschließend die ersten Waldgesellschaften. Im Zuge der Klassifikation wurden auch Indikatorarten für einzelne Gesellschaften abgeleitet. Diese könnten als Instrument eines Monitorings zur Dokumentation von Veränderungen der Ybbsauen dienen. Außerdem konnte ein Gradient von den dynamischen und häufiger überschwemmten Gesellschaften über die feuchteren Hartholzauen hin zu den höher gelegenen trockenen Hartholzauen festgestellt werden. Neophyten beeinflussten die Bestände der Ybbs in den Weichholzauen v.a. in Form von Fallopia japonica und in den Flussröhrichten sowie den Uferweidengebüschen v.a. durch Imaptiens glandulifera.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with selected floodplain habitats along the river Ybbs near the district capital Amstetten, which is located in the northern Alpine foothills.During the vegetation period of 2010, and additionally in 2011, 53 relevés according to Braun Blanquet (1964) were performed. By means of the method of syntaxonomic classification, these relevés were then assigned to 7 different communities described in literature. This was often difficult as the habitats had beenstrongly shaped by changes to the habitats as well as forestry. In Hausmening and Winklarn, remnants of Phalaridetum, Salicetumalbae and well-markedSalicetumpurpureae were recorded. Dynamic habitats of this kind were largely absent in the heavily regulated areas of Amstetten and Doislau. In these areas hardwood floodplain dominated and frequently formed the first forest communities right along the river bank. When classifying the habitats, indicator species for specific communities were derived too. These might be used as a monitoring instrument for documenting changes in the Ybbs floodplain. Furthermore, a gradient was observed from dynamic, more frequently flooded communities viawetter hardwood floodplains, throughto higher and dry hardwood floodplains. Communities in the softwood floodplains of the Ybbs region were influenced by Neophytes in particular in the form of Fallopia japonica, and in the Phalaridetum and Salicetum purpureae in particular by Imaptiens glandulifera.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Auen Ybbs Vegetation Ist-Zustand Restauration
Autor*innen
Gudrun Schwarz
Haupttitel (Deutsch)
Vegetationsökologische Grundlagen für Restaurationsprojekte der Auen an der unteren Ybbs
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
124 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Thomas Wrbka
Klassifikationen
42 Biologie > 42.38 Botanik: Allgemeines ,
42 Biologie > 42.91 Terrestrische Ökologie
AC Nummer
AC13009830
Utheses ID
35023
Studienkennzahl
UA | 066 | 833 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1