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Weltanschauung und Philosophische Praxis
Überlegungen zur Relevanz des Begriffs der Weltanschauung für die philosophische Beratung
Bernd Karner
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Philosophie
Betreuer*in
Donata Romizi
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39571
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30474.19352.546264-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit versteht sich als Suche nach einer theoretischen Grundlage der Philosophischen Praxis. Im Zentrum der Untersuchung steht dabei die Konzeption ihres Gründers Gerd Achenbach. Ausgehend von den von Achenbach formulierten Grundsätzen der Philosophischen Praxis, die gewissermaßen als erste Antwort auf die Frage „Was ist Philosophische Praxis?“ erfasst werden, steht hier die Frage nach den Grundlagen dieser im Fokus. Der Verdacht, dass der Begriff „Weltanschauung“ zur möglichen Beantwortung dieser Frage verhelfen mag, soll im Zuge des ersten Abschnitts dieser Arbeit näher untersucht werden. Dazu bedarf es nach der Klärung der Begriffe „Weltanschauung“ und „Philosophische Praxis“, der Klärung des Verhältnisses zwischen den beiden. Zunächst wird sich dabei einer ersten Bestimmung des Begriffs der Weltanschauung, anhand der Untersuchungen von Wilhelm Dilthey und Karl Jaspers, gewidmet. Nach der Beleuchtung der Beziehung zwischen Philosophie und Weltanschauung wird sich, anhand der Überlegungen Heideggers, zunehmend der Einbettung des Begriffs der Weltanschauung in die Philosophische Praxis zugewandt. Die hierzu nötige Grundlage bilden die Arbeiten von Ran Lahav, Eckart Ruschmann und Matthias Schmolke. Den zweiten Abschnitt der Arbeit bildet ein praktischer Teil, der die im ersten Teil vollzogene theoretische Auseinandersetzung, anhand zweier Fallstudien, auf die Probe stellt. Ziel der Arbeit ist es, ein Verständnis hinsichtlich der Relevanz der Weltanschauung in Bezug auf die philosophische Beratung zu erlangen. Eine solche lässt sich dann feststellen, wenn die Einbettung des Begriffs „Weltanschauung“, in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Philosophischen Praxis nach Achenbach, gelingt beziehungsweise sich der geäußerte Verdacht bestätigt und die unternommene Untersuchung eine theoretische Grundlegung der Grundsätze ermöglicht. Dies hätte nicht nur ein, durch den darauf geworfenen Blick, bestimmtes Verständnis der Philosophischen Praxis zur Folge, sondern stellt auch eine mögliche Basis für weitere Untersuchungen dar.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Philosophische Praxis Beratung Weltanschauung
Autor*innen
Bernd Karner
Haupttitel (Deutsch)
Weltanschauung und Philosophische Praxis
Hauptuntertitel (Deutsch)
Überlegungen zur Relevanz des Begriffs der Weltanschauung für die philosophische Beratung
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
235 Seiten : Illustration
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Donata Romizi
Klassifikation
08 Philosophie > 08.00 Philosophie: Allgemeines
AC Nummer
AC13115984
Utheses ID
35053
Studienkennzahl
UA | 066 | 941 | |
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