Detailansicht
Der Ich-Erzähler als Nebenfigur in Romanen des 20. Jahrhunderts
Katharina Widholm
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Vergleichende Literaturwissenschaft
Betreuer*in
Achim Hölter
DOI
10.25365/thesis.39640
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29457.12269.886164-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit werden die homodiegetischen Erzähler von sieben Romanen miteinander verglichen, die ihres Zeichens lediglich den Status einer Nebenfigur einnehmen und analysiert, welche Auswirkung die Erzählsituation auf den Erzählvorgang selbst hat und ob die Perspektive des Ich-Erzählers während des gesamten Romans eingehalten wird oder ob zeitweise ein anderer Erzähler auf den Plan zu treten scheint, der von Dingen berichtet, über die der homodiegetische Erzähler eigentlich nicht Bescheid wissen kann. Bei den Werken handelt es sich um The Great Gatsby von F. Schott Fitzgerald Doktor Faustus von Thomas Mann, The Human Stain von Philip Roth, Die Dämonen von Heimito von Doderer, Crónica de una muerte anunciada von Gabriel García Márquez, sowie The Hound of the Baskervilles von Arthur Conan Doyle und The Mysterious Affair at Styles von Agatha Christie. Im ersten Teil wird die Erzählinstanz, sowie ihre wesentlichen Aspekte, anhand der Theorien von Gerard Genette, Michael Scheffel und Matías Martínez, Franz Stanzel, Silke Lahn und Christoph Meister sowie Wolf Schmid näher beleuchtet. Darauf aufbauend, widmet sich der zweite Teil der Analyse der Romane, wobei ein Augenmerk auf die Subjektivität der Erzähler und die damit einhergehende Einschränkung des Wissenshorizontes gelegt wird. Im letzten Teil werden die Erzähler verglichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufgezeigt
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the homodiegetic narrators of seven novels, who are minor characters. It will be analysed, in what way this kind of narrative effects the storytelling, wether the first person narrator is palpable throughout the plot, or if parts of the story seem to be told by another narrator, who seems to know more, than the actual first person narrator actually can do. The novels analysed are the following: The Great Gatsby by F. Schott Fitzgerald Doktor Faustus by Thomas Mann, The Human Stain by Philip Roth, Die Dämonen by Heimito von Doderer, Crónica de una muerte anunciada by Gabriel García Márquez, as well as The Hound of the Baskervilles by Arthur Conan Doyle and The Mysterious Affair at Styles by Agatha Christie.
The first chapter deals with the narrative theories by Gerard Genette, Michael Scheffel and Matías Martínez, Franz Stanzel, Silke Lahn and Christoph Meister as well as Wolf Schmid.
In the second chapter the novels will be analysed. The main focus will be on the narrators‘ subjectivity, which comes along with a limited point of view. In the last chapter, the works and their narratives, as well as the similarities and differences will be compared.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Narratology Narrator Diegesis Unreliable Narration F. Scott Fitzgerald Thomas Mann Philip Roth Heimito von Doderer Gabriel García Márquez Arthur Conan Doyle Agatha Christie
Schlagwörter
(Deutsch)
Erzähltheorie Erzählfigur Diegese Unzuverlässiges Erzählen F. Scott Fitzgerald Thomas Mann Philip Roth Heimito von Doderer Garbriel García Márquez Arthur Conan Doyle Agatha Christie
Autor*innen
Katharina Widholm
Haupttitel (Deutsch)
Der Ich-Erzähler als Nebenfigur in Romanen des 20. Jahrhunderts
Paralleltitel (Englisch)
First-person narrators as minor characters in novels of the twentieth century
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
153 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Achim Hölter
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.96 Vergleichende Literaturwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC13004169
Utheses ID
35112
Studienkennzahl
UA | 066 | 870 | |
