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Die Schmuckseite in Koranillumination Westasiens von ca. 970-1250
Pia Johanna Razenberger
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Kunstgeschichte
Betreuer*in
Markus Ritter
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39681
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29968.20140.264465-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In der Masterarbeit „Die Schmuckseite in Koranillumination Westasiens von ca. 970–1250“ wird die Koranillumination von ihren Anfängen bis 1250 vorgestellt. Der Fokus liegt auf der Illumination der Schmuckseiten in Koranmanuskripten. Zur Vervollständigung werden auch kodikologische und paläographische Hauptkriterien der Koranmanuskripte skizziert. Zuerst wird die, in der Literatur oftmals vernachlässigte, Koranillumination von ihren Anfängen bis zum 11. Jh. dargestellt – um einen Überblick ihrer Entwicklung zu schaffen. Er dient der Charakterisierung der Koranmanuskripte vor 1000 und der Abgrenzung der westasiatischen Manuskripte von 970–1250. Letztere stellen eine Gruppe mit spezifischen formalen Merkmalen dar, deren Schmuckseiten anhand kunsthistorischer Methoden untersucht werden. Die Methode, mit der die Schmuckseiten untersucht werden, basiert auf dem Vergleich von formalen Merkmalen. Dabei werden die Seiten nach Konzept, Funktion und weiteren formalen Details differenziert. Ausschlaggebend für eine Zusammengehörigkeit der Schmuckseiten – und somit auch für eine Zuschreibung an dieselbe Region – ist das Vorkommen von Kombinationen formaler Merkmale. Stimmen letztere auf verschiedenen Seiten in ihrer Ausführung, Einsetzung und Verwendung überein – ist ein Bezug zwischen den Schmuckseiten gegeben, der anschließend in zeitliche oder regionale Gemeinsamkeiten übersetzt werden kann. Es konnten anhand dieser Methode Zuordnungen für Schmuckseiten an die Gebiete Südtürkei/Irak und Afghanistan/Ostiran ausgemacht werden. Grund dafür war die Angabe von Ortsnamen in Manuskripten, deren Schmuckseiten gemeinsame formale Merkmale mit anderen teilten. Zudem konnte die Zugehörigkeit von zwei weiteren verzierten Seiten mit Korantext, die sich in diversen Sammlungen befinden, zum selben Manuskript belegt werden – die Details ihrer formalen Merkmale ließen darauf schließen. Die Arbeit beinhaltet Multimediabeilagen (Bilder im Aumaß von 41 Seiten)

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Koran Koranillumination Islamische Kunst Buchmalerei Schmuckseite Frontispiz Dekor in Handschriften Teppichseite Westasien
Autor*innen
Pia Johanna Razenberger
Haupttitel (Deutsch)
Die Schmuckseite in Koranillumination Westasiens von ca. 970-1250
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
132 Seiten : Illustrationen
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Markus Ritter
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.50 Islamische Kunst
AC Nummer
AC12709096
Utheses ID
35146
Studienkennzahl
UA | 066 | 835 | |
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