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Die weibliche Antimoderne im Austrofaschismus
eine Analyse der katholischen Frauenzeitschrift "Elisabeth-Blatt" ; 1934-1938
Doreen Blake
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Zeitgeschichte
Betreuer*in
Gabriella Hauch
DOI
10.25365/thesis.39706
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29436.12930.233854-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der „Katholischen Frauenorganisation Oberösterreich“ und ihrem monatlich in Linz publizierten Vereinsorgan „Elisabeth-Blatt“ zur Zeit des austrofaschistischen Herrschaftssystems. Mittels Orientierung an verschiedenen Aspekten, wie der austrofaschistischen Österreich-Ideologie, dem Märtyrerkult, der Familie als Basis eines katholischen Österreichs und der starken Verwurzelung katholischer Bräuche und Traditionen im Volk wurde die Zeitschrift auf ihre antimodernen Tendenzen hin untersucht. Das Quellenmaterial wurde anhand von neun Kategorien auf das Wesentliche reduziert, um danach mittels exemplarischen Beispielen ein aussagekräftiges Bild liefern zu können. Die Redaktion des „Elisabeth-Blattes“, welcher sowohl Männer als auch Frauen angehörten, vermittelte durch die Auswahl der Artikel selbst das Bild des Unpolitisch-Seins von Frauen. Propagiert wurde das Bild der Hausfrau und Mutter, die von Zuhause aus in Form von christlicher, vaterländischer Erziehung die Heimatliebe in ihren Kindern wecken und somit das Fundament für den österreichischen Staat bilden sollte. Trotz der „Vermännlichung des Politischen“ konnten im „Elisabeth-Blatt“ politisch motivierte Beiträge gefunden werden, welche dazu dienten, die Katholikinnen im Rahmen ihrer Möglichkeiten für die Mitarbeit am autoritären Staat zu aktivieren.
Abstract
(Englisch)
This thesis focuses on the “Katholische Frauenorganisation Oberösterreich” and its monthly released catholic women’s magazine “Elisabeth-Blatt” during the authoritarian cooperative state 1934-1938. The austrofascistic state tried to re-introduce or rather main-tain the catholic ideology of women as housewives and mothers. The only female sphere of activity should be their home and their families to pass on patriotic and catholic values.
Based on different aspects, such as the austrofascistic Austrian-Ideology, the romanticiza-tion of the “martyr-chancellor” Engelbert Dollfuß, family as a fundament of the catholic Austria and the strong connection between catholic tradition and the Austrian people, this thesis performed a qualitative analysis on the contents of the “Elisabeth-Blatt”. By devel-oping nine significant categories the thesis shows the anti-modern tendencies of the catholic club members and the ambivalence between the official non-political attitude and the unofficial political responsibility the “Elisabeth-Blatt” carried.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Austrofascism Catholic Women's Organization anti-modern Content analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Austrofaschismus Katholische Frauenorganisation Antimoderne Inhaltsanalyse
Autor*innen
Doreen Blake
Haupttitel (Deutsch)
Die weibliche Antimoderne im Austrofaschismus
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse der katholischen Frauenzeitschrift "Elisabeth-Blatt" ; 1934-1938
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
103 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gabriella Hauch
Klassifikation
15 Geschichte > 15.60 Schweiz, Österreich-Ungarn, Österreich
AC Nummer
AC12694480
Utheses ID
35170
Studienkennzahl
UA | 066 | 689 | |
