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(Neo-)Realismus in der österreichischen Nachkriegsliteratur
Reinhard Federmann und seine Romane "Chronik einer Nacht" und "Das Himmelreich der Lügner"
Susanne Zimmer
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Deutsche Philologie
Betreuer*in
Günther Stocker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39756
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30465.87909.882961-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit (neo-)realistischen Schreibweisen innerhalb der zeitkritischen österreichischen Nachkriegsliteratur und stellt dabei das lange zu Unrecht wenig beachtete Werk Reinhard Federmanns in den Mittelpunkt. Aufgrund der allgemein vorherrschenden Tendenz des Landes nach 1945, die NS-Vergangenheit und das Kriegsgeschehen zu verdrängen und zu vergessen, wählten viele Autoren für die Beschäftigung mit gesellschaftspolitischen und zeitkritischen Themen eine verschlüsselte Form, während Federmanns Prosawerke bereits in der unmittelbaren Nachkriegszeit einen konkreten Realismus widerspiegeln, der sich in einer eindeutigen, präzisen und unmissverständlichen Auseinandersetzung mit den Nöten seiner Zeit manifestiert. Unter Berücksichtigung des politischen Gehalts der Texte sowie vor allem der literarischen Form der Diskurse wird anhand seiner beiden Romane Chronik einer Nacht und Das Himmelreich der Lügner dargelegt, wie der Autor die Aufgabe, Zeitgeschichte in Literatur zu übertragen, bewältigt hat. Um die Texte im Hinblick auf ihre Entstehungsbedingungen zu behandeln, wurden zunächst die literaturhistorischen Voraussetzungen nach dem Zweiten Weltkrieg skizziert. Nachdem die Begrifflichkeiten Realismus und Neorealismus in ihren Grundzügen charakterisiert wurden, wurden Verbindunglinien zu kritisch-realistischen Bewegungen der internationalen Literatur herausgearbeitet. Besonders die Schreibmodelle und literaturtheoretischen Positionen des italienischen Neorealismo und der amerikanischen Short Story spielten eine wesentliche Rolle für die Herausbildung einer deutschsprachigen neorealistischen Literaturkonzeption. Anschließend wurden die kritisch-realistischen Literaturüberzeugungen nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik Deutschland und in Österreich einander gegenübergestellt, um eine differenziertere Beschreibung der Charakteristika der jungen, engagierten, zeitkritischen und realistischen Nachkriegsliteratur Österreichs im Allgemeinen anzustreben bevor diese detaillierter am Beispiel von Reinhard Federmanns Romanen beleuchtet wurde.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Reinhard Federmann Österreichische Nachkriegsliteratur Realismus Neorealismus
Autor*innen
Susanne Zimmer
Haupttitel (Deutsch)
(Neo-)Realismus in der österreichischen Nachkriegsliteratur
Hauptuntertitel (Deutsch)
Reinhard Federmann und seine Romane "Chronik einer Nacht" und "Das Himmelreich der Lügner"
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
130 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Günther Stocker
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.81 Epik, Prosa ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.97 Texte eines einzelnen Autors
AC Nummer
AC13042391
Utheses ID
35211
Studienkennzahl
UA | 066 | 817 | |
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