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Die Vorkriegsgeneration der tschechischen Autor- und ÜbersetzerInnen unter NS-Zensur und ihr Einfluss auf die Geschichte ihrer Übersetzungen
Sárka Hazuchová
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Übersetzen Deutsch Englisch
Betreuer*in
Larisa Schippel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39799
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30397.39213.435762-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die ÜbersetzerInnen von tschechischen Werken nahezubringen, sie in den historischen sowie sozialen Kontext zu setzen, damit sie nicht mehr als isolierte Namen wahrgenommen werden, die rein sprachliche Arbeit leisten, ohne dass sie einen wesentlichen Einfluss auf das Endprodukt der Translation haben. Anhand der Beispiele, die ihre Übersetzungen darstellen, wird der Übersetzungsvorgang in Bezug auf übersetzungstheoretische und translationssoziologische Faktoren kontextualisiert. Wie die ÜbersetzerInnen die Entwicklung und Geschichte ihrer Übersetzungen beeinflussten? Im ersten Teil werden zuerst die Translationsgeschichte und die Rolle der ÜbersetzerInnen behandelt, wobei im Fokus dieses Teiles vor allem die Frage steht, ob sie als Einflussfaktoren zu verstehen sind (Pym, Bachleitner/ Wolf). Der nächste Teil beschäftigt sich mit dem Phänomen der Mehrsprachigkeit und ihre Förderung, was für die Karriere der behandelten ÜbersetzerInnen eine wichtige Rolle spielte. Weiterer Teil stellt die nationalsozialistische Zensur und ihre Entwicklung dar, die nicht nur die Literaturwissenschaften, sondern auch Translationswissenschaften beeinflusste. Wahrscheinlich zu den bekanntesten ÜbersetzerInnenn von tschechischen Werken aus dem 19./20. Jahrhundert gehören die Prager deutschen Schriftsteller, zu denen auch Max Brod gehörte, daher ist es ja naheliegend, dass sie ein untrennbarer Teil dieser Arbeit darstellen. Im Fokus dieser Arbeit stehen allerdings andere Persönlichkeiten, die im Anschluss detailliert behandelt werden und derer Einfluss anhand der Dokumentenalayse diskutiert wird. Namentlich handelt es sich Max Brod, Jaroslav Hašek und Karel Vaněk, Ivan Olbracht, Otto Katz und Grete Reiner-Straschnow, die zur Verbreitung der tschechischen Kultur beitrugen. Aufgrund der Ergebnisse lässt sich behaupten, dass ÜbersetzerInnen ihre Arbeit stark beeinflussen und dass ihre Persönlichkeiten z. B. bei einer Übersetzungskritik oder bei einem Übersetzungsvergleich berücksichtigen werden sollten.
Abstract
(Englisch)
The aim of this master’s thesis is to describe the translators of Czech works and to put them in historical as well as social context, so that they are no longer understood as isolated names and primarily linguists who only translate word for word without having an influence on the final product of the translation process. Examples of translation process will be contextualized relating to translation-theoretical and translation-social factors. How do the translators influence the development and history of their translations? The first part deals with the translation history and translators’ role. In this part, the emphasis is primarily on the question, if the translators should be understood as factors having an influence (Pym, Bachleitner/ Wolf). The next part deals with the phenomenon called multilingualism and its supporting, which played an important role in the career of the translators who are dealt with in this thesis. In the next part, the censorship of German National Socialism as well as its development is described, since this censorship affected not only literary studies, but also translation studies. Probably the most famous translators of Czech works of the 19th/20th century are the Prague German writers, inclusive of Max Brod, therefore it’s natural that these writers are an inseparable part of this thesis. However, this paper focuses on other persons who are dealt with in the following part. Their influence will be discussed here with the aid of document analysis. This part as well as the whole thesis is primarily about Max Brod, Jaroslav Hašek und Karel Vaněk, Ivan Olbracht, Otto Katz und Grete Reiner-Straschnow, since these persons contributed to the propagation of the Czech culture. On the basis of the results, it is possible to suggest that translators affect strongly their work and that these persons should be taken into consideration when criticising a translation or when comparing various translations.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Czech translators translation history Nazi censorship multilingualismus
Schlagwörter
(Deutsch)
tschechische ÜbersetzerInnen Übersetzungsgeschichte nationalsozialistische Zensur Mehrsprachigkeit
Autor*innen
Sárka Hazuchová
Haupttitel (Deutsch)
Die Vorkriegsgeneration der tschechischen Autor- und ÜbersetzerInnen unter NS-Zensur und ihr Einfluss auf die Geschichte ihrer Übersetzungen
Paralleltitel (Englisch)
Pre-war generation of Czech authors as well as translators censored by the Nazis and their influence on the history of their translations
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
131 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Larisa Schippel
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.23 Mehrsprachigkeit ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.45 Übersetzungswissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.95 Literarische Übersetzung
AC Nummer
AC13230289
Utheses ID
35252
Studienkennzahl
UA | 060 | 331 | 342 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1