Detailansicht

„Der eigenhändige Gruß von mir, Paulus, ist Zeichen in jedem Brief, so schreibe ich.“ (2 Thess 3,17)
die paulinische Pseudepigraphie des Zweiten Thessalonicherbriefs im Kontext der Beurteilung von Verfasserangaben im Altertum
Kurt Aufner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Katholisch-Theologische Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Diplomstudium Katholische Fachtheologie
Betreuer*in
Martin Stowasser
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39808
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29406.02397.418265-2
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit will unter dem Titel „‚Der eigenhändige Gruß von mir, Paulus, ist Zeichen in jedem Brief, so schreibe ich.‘ (2 Thess 3,17). Die paulinische Pseudepigraphie des Zweiten Thessalonicherbriefs im Kontext der Beurteilung von Verfasserangaben im Altertum“ das über-zeitliche Phänomen der Pseudepigraphie im soziokulturellen Kontext paulinischer Zeit näher beleuchten. Um dies zu ermöglichen wird durch Abgrenzungen der Forschungsfrage, sowie durch Begriffsklärungen ein grundsätzliches Verständnis sowie ein Orientierungspunkt geschaffen werden. In einer ersten Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Pseudepigraphie gerät zunächst der literarische Betrieb der profanen Umwelt des jungen Christentums in den Blick, wobei hier vorwiegend nach der Bedeutung von Autoren und deren etwaige Namensnennung gefragt ist. Verschiedene Gattungen literarischen Schaffens sind dabei berücksichtigt. In einem zweiten Ansatz wird der Fokus auf die alttestamentliche und frühjüdische Literatur gelenkt, die dem jungen Christentum als deren religiöse Literatur vertraut war. Schließlich wendet sich die Arbeit der Entstehung frühchristlicher und neutestamentlicher Literatur zu, wobei auch hier nach der Bedeutung von Namensnennungen als vermeintliche Autoren ebendieser Literatur gefragt wird. Ein kurzer Blick gilt dabei auch der Entstehung des christlichen Bibelkanons. Schließlich will die Gestalt des Paulus vorgestellt werden, der als Briefautor des noch jungen Christentums dasselbe entscheidend geprägt hat. Auf ihn beruft sich bereits zeitnah eine Fülle an Briefen und anderen Werken, die den Völkerapostel als Autor glaubhaft machen wollen, darunter lässt sich einiges unumstritten als pseudepigraph bewerten. Ob sich diese Literatur einer von ihm geschaffenen Apostelschule zuordnen lässt ist dabei hinterfragt. Mit Blick auf den Zweiten Thessalonicherbrief, seinem Verhältnis zum Ersten Thessalonicher-brief und literarkritischen Anfragen wird die Arbeit abgerundet.
Abstract
(Englisch)
This Diplomarbeit (thesis) is taking a closer look on literature in and around the New Testament, especially under the focus of pseudonymity. After analysing ancient greek literature and jewish texts there's a closer look on pauline traditions and the New Testament.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Pseudepigraphy New Testament Paul
Schlagwörter
(Deutsch)
Pseudepigraphie Neues Testament Pseudonymität Orthonymität Paulus Thessalonicher Paulusschule Verfasserangaben
Autor*innen
Kurt Aufner
Haupttitel (Deutsch)
„Der eigenhändige Gruß von mir, Paulus, ist Zeichen in jedem Brief, so schreibe ich.“ (2 Thess 3,17)
Hauptuntertitel (Deutsch)
die paulinische Pseudepigraphie des Zweiten Thessalonicherbriefs im Kontext der Beurteilung von Verfasserangaben im Altertum
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
135 Seiten
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Stowasser
Klassifikationen
11 Theologie > 11.24 Jüdisch-christliche Beziehungen ,
11 Theologie > 11.30 Bibel: Allgemeines ,
11 Theologie > 11.37 Apokryphen, Pseudepigraphen ,
11 Theologie > 11.44 Neues Testament ,
11 Theologie > 11.47 Theologie des Neuen Testaments
AC Nummer
AC13022601
Utheses ID
35261
Studienkennzahl
UA | 011 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1