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Die Personal- und Sozialstruktur des Chorherrenstiftes Herzogenburg (1600 bis 1850)
Katharina Figl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Lehramtsstudium UF Geschichte, Sozialkunde, Polit.Bildg. UF Deutsch
Betreuer*in
Martin Scheutz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.39812
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29146.90071.801955-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Erkenntnisinteresse der vorliegenden Arbeit richtet sich darauf, die Personal- und Sozialstruktur des Chorherrenstiftes Herzogenburg zu beschreiben. Die Untersuchungen beziehen sich auf all jene 255 Chorherren, die zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts und der Mitte des 19. Jahrhunderts ihre Profess feierten. Durch die Analyse der Prosopographie eröffnen sich interessante Einblicke in das soziale Klosterleben, die interne Organisation und die Besetzung der Ämter durch die Geistlichen und die soziale und räumliche Rekrutierung der Ordensmitglieder. Das Hauptziel liegt in der Erfassung aller Konventmitglieder sowie der Analyse ihrer sozialen und geografischen Herkunft in Verbindung mit den eingeschlagenen Karrieren. Die zahlenmäßige Entwicklung des Klerus in der Frühen Neuzeit sowie das Kloster als Lebensraum werden vorgestellt und daran anknüpfend die soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung der Klöster festgehalten. Die Notwendigkeit von geistlichen Ämtern in einem Kloster und die wichtigsten Funktionen im Stift Herzogenburg werden beschrieben. Als Problem erweist sich die lückenhafte bzw. uneinheitliche Datenstruktur, was die Nachzeichnung einer historischen Entwicklung und die Feststellung grundlegender Aussagen erschwert. Die statistischen Untersuchungen geben Auskunft über das durchschnittliche Einkleidungs-, Profess- und Sterbealter, die durchschnittliche Lebenserwartung sowie die Entwicklung des Personalstandes und das Antrittsalter bzw. die Amtsdauer der Pröpste und Dechanten. Die Untersuchung der sozialen Herkunft ergibt, dass die meisten Chorherren aus Handwerker-, Beamten- und Bauernfamilien stammten. Räumlich betrachtet, rekrutierte sich ein Großteil aus der Umgebung des Stiftes, 84 Prozent aus dem heutigen Niederösterreich und Wien. Da durch eine Ausweitung der Quellen die Erkenntnisse sicherlich noch ausgebaut und intensiviert werden können, sieht sich die Arbeit als eine erste Annäherung, das soziale Gefüge des Herzogenburger Konvents nachzuzeichnen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Kloster Stift Herzogenburg Klosterämter /Personalstruktur Sozialstruktur Prosopographie
Autor*innen
Katharina Figl
Haupttitel (Deutsch)
Die Personal- und Sozialstruktur des Chorherrenstiftes Herzogenburg (1600 bis 1850)
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
205 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Scheutz
Klassifikation
15 Geschichte > 15.08 Sozialgeschichte
AC Nummer
AC12724461
Utheses ID
35265
Studienkennzahl
UA | 190 | 313 | 333 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1