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EKP-Studie: Alkoholabhängigkeit und Entscheidungsverhalten in Hinblick auf die Impulsivität
Daniela Öhler
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Studiumsbezeichnung bzw. Universitätlehrgang (ULG)
Masterstudium Psychologie
Betreuer*in
Ulrike Willinger
DOI
10.25365/thesis.39970
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29127.69311.448359-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Hintergrund: Nach Mitchell, Fields, D’Esposito und Boettinger (2005) ist die Schwierigkeit, mit dem Konsum aufhören zu können, ein Merkmal von Alkoholabhängigkeit. Diese Schwierigkeiten können mit einer Beeinträchtigung des Entscheidungsverhaltens und der Impulskontrolle zusammenhängen.
Methode: Es wurden 14 PatientInnen und 14 Kontrollpersonen miteinander verglichen. Um Impulsivität ermitteln zu können, wurde die Barratt Impulsivitätsskala (BIS-15), das Single Key Impulsvitiy Paradigm (SKIP), TIME Paradigm und GoStop Paradigm eingesetzt. Während der Ermittlung des Entscheidungsverhaltens mit dem Iowa Gamling Task (IGT) und Game of Dice (GDT) wurde eine EKP-Testung durchgeführt.
Ergebnisse: Die Studie zeigte, dass zwar PatientInnen, vor allem am Beginn der Aufgaben, insgesamt riskanter entscheiden als die Kontrollgruppe, dieses Ergebnis jedoch nicht signifikant ist. Bezüglich Impulsivität wurde gezeigt, dass sich PatientInnen nicht impulsiver einschätzen als die Kontrollgruppe. Die Computertests hingegen zeigten unterschiedliche Ergebnisse. Bezüglich der Zeitintervalle im SKIP wurde gezeigt, dass sich die beiden Gruppen signifikant in ihrer Impulsivität unterscheiden.
Diskussion und Schlussfolgerung: Obwohl ein Zusammenhang zwischen Sucht und Impulsivität vermutet wird, ist diesbezüglich nur wenig in Suchtpatienten bekannt (DeWilde, Bechara, Sabbe, Hulstijn & Dom, 2013). In der vorliegenden Studie wurde Impulsivität von mehreren Seiten beleuchtet.
Abstract
(Englisch)
Background: A characteristic of alcohol dependence is the inability to stop the consumption, regardless of consequences. These difficulties can result in an impairment of the decision-making and impulse control (Mitchell, Fields, D'Esposito & Boettinger, 2005).
Method: A total of 14 patients were compared with 14 control subjects. To determine impulsivity the Barrat Impulsivityscale, the Single Key Impulsvitiy paradigm (SKIP), TIME paradigm and GoStop Paradigm were used. During the investigation of the decision-making with the Iowa Gamling Task (IGT) and Game of Dice (GDT) an ERP-testing was carried out.
Results: The study showed that patients decide more risky than the control group especially at the beginning of the tasks. Nevertheless, this result is not significant. Regarding impulsivity the study has shown that patients do not assess themselves more impulsive than the control group. Even so, the computer tests showed different results. With regard to the time intervals in the SKIP, the results have shown that the two groups differ significantly in their impulsivity.
Discussion: Although a link between addiction and impulsivity is suspected, there has not been a lot of research in this respect (DeWilde, Bechara, Sabbe, Hulstijn & Dom, 2013). In the present study impulsivity was considered from several sides. Further research is necessary in this area, as there are only a few studies on alcohol dependence and impulsivity.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
alcohol dependence decision-making impulsivity event-related potentials
Schlagwörter
(Deutsch)
Alkoholabhängigkeit Entscheidungsverhalten Impulsivität ereigniskorrelierte Potentiale
Autor*innen
Daniela Öhler
Haupttitel (Deutsch)
EKP-Studie: Alkoholabhängigkeit und Entscheidungsverhalten in Hinblick auf die Impulsivität
Publikationsjahr
2015
Umfangsangabe
V, 77 Seiten : Illustrationen, Diagramme
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ulrike Willinger
Klassifikation
77 Psychologie > 77.70 Klinische Psychologie
AC Nummer
AC13231012
Utheses ID
35415
Studienkennzahl
UA | 066 | 840 | |
