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Die Verwendung von Abtönungspartikeln in Schulaufsätzen
Elisabeth Wienerroither
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Franz Patocka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.4014
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30213.87360.875870-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Verwendung von Abtönungspartikeln APn in Schulaufsätzen. Ziel der empirischen Untersuchung war es, einen Einblick in die Verwendung von APn in der Schriftlichkeit zu geben, was bis dato von der Sprachwissenschaft weitgehend unbeachtet blieb. Als Untersuchungskorpus dienten hierfür 368 Deutschschularbeiten von 131 SchülerInnen aus der 1., 2., 7. und 8. Klasse einer Wiener AHS, die während des Schuljahres 2007/2008 verfasst worden sind. Schulstufe und Geschlecht der Verfasserin bzw. des Verfassers waren für diese Analyse ebenso von Interesse wie die Art des zu schreibenden Textes. Durch AP-Zählungen konnte gezeigt werden, dass APn von Schülerinnen und Schülern zwar annähernd gleich oft verwendet wurden, manche APn aber von Mädchen häufiger gebraucht wurden als von Burschen und umgekehrt. Auch im Textsortenvergleich zeigte sich, dass je emotionaler ein Text verfasst wurde, desto AP-reicher war er. So ließen sich z.B. in Spielbeschreibungen deutlich weniger APn zählen als in Erlebniserzählungen und Leserbriefen. In den Texten der 7. und 8. Klasse wurden in Erörterungen im Schnitt mehr APn pro Text gezählt als in Interpretationen. Im Schulstufenvergleich wurde deutlich, dass die SchülerInnen der Unterstufe APn größtenteils dazu verwendeten, um ein natürliches Gespräch zu simulieren. Anders als die SchülerInnen der Oberstufe: Diese gebrauchten APn v.a. dazu, um Aussagen abzuschwächen oder zu betonen, um eine Verbindung zum Leser bzw. zur Leserin herzustellen oder um ihre Meinung zum Gesagten deutlich zu machen. Die am häufigsten verwendeten APn in den Texten der 1. und 2. Klasse waren ja und natürlich. In den Texten der 7. und 8. Klasse waren es die APn einfach und eigentlich. Die Selbstreflexion der SchülerInnen bei der Verwendung von APn wurde am Ende der Arbeit ebenso untersucht wie das Korrekturverhalten der LehrerInnen bezüglich der Verwendung von APn in Schulaufsätzen. Dadurch konnten einerseits interessante Gedankengänge einzelner SchülerInnen festgestellt, andererseits der Gebrauch von APn als mögliche Fehlerquelle identifiziert werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
modal particle use in written form composition test at school
Schlagwörter
(Deutsch)
Abtönungspartikel schriftlicher Gebrauch Schulaufsatz
Autor*innen
Elisabeth Wienerroither
Haupttitel (Deutsch)
Die Verwendung von Abtönungspartikeln in Schulaufsätzen
Paralleltitel (Englisch)
The use of modal particles in composition test at school
Publikationsjahr
2009
Umfangsangabe
168 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Patocka
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.62 Rhetorik, Stilistik ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.69 Sprachwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC07556183
Utheses ID
3543
Studienkennzahl
UA | 332 | | |
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